Projekt IFM - Elektronisches Fahrgeldmanagement
Planen Sie z. B. eine Reise von München-Schwabing nach Köln-Lindenthal mit öffentlichen Verkehrsmitteln, müssen Sie mehrere unterschiedliche Tickets kaufen. Das ist umständlich und zeitaufwendig, denn derzeit beschränken sich die meisten Fahrkarten auf den Gebrauch in ganz bestimmten Netzen. Künftig sollen durchgehende Reisen oder auch eine punktuelle Einzelfahrt mit nur einem Kundenmedium (z. B. Chipkarte oder Handy) möglich sein. Die neuen kontaktlosen Chipkartensysteme können für Tickets in verschiedenen Regionen und für das problemlose Wechseln z. B. zwischen Bussen und U-Bahnen, Zügen etc. verwendet werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich Partner aus den Ländern Großbritannien, Belgien, Frankreich und Deutschland zusammengeschlossen. Auf deutscher Seite ist neben der VDV Kernapplikations GmbH & Co-KG (VDV-KA) auch der Zentralbereich Forschungsmanagement (ZBFM) der TÜV Rheinland Consulting GmbH in der Funktion des Projektmanagers beteiligt. Die Laufzeit des Projektes, das aus dem des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU mit 740.000,- €. finanziert wird, beträgt 2 Jahre (2008 – 2009).
Man erwartet, dass das Projekt die Mobilitätshindernisse verringern und zum Gebrauch des öffentlichen anstelle des individualisierten Verkehrs ermuntern wird. Durch die effizientere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sinken die Schadstoff-Emissionen (Beitrag zur Umweltschutz), Papier-Tickets werden reduziert oder abgeschafft.
Das IFM-Projekt ist eine europäische Initiative für die Schaffung eines attraktiven Zugangs zu den öffentlichen Verkehrsmitteln mit modernem Tarif-Management, das sicher, zuverlässig und komfortabel sowohl für die Nutzer als auch Betreiber ist.
Einmal erreicht, kann es als Vorbild dienen für viele Länder außerhalb Europas, die die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln stärken wollen.
Zur Unterstützung spezifischer Gruppen (z. B. Sozialhilfeempfänger, Pendler oder Teilzeit-Beschäftigte) können Tarifprodukte maßgeschneidert gestalten werden. Dies entspricht auch den Anforderungen der EU-Agenda zur sozialen Eingliederung. Das Projekt stützt sich auf die Bereitstellung technischer Standards wie EN ISO 24014-1 und EN 1545.
Das ultimative Ziel ist ein auf europäischer Ebene akzeptiertes Konzept, das einen grenzüberschreitenden Austausch von Daten ermöglicht. Diesem liegen gemeinsame Back-Office-Regeln zugrunde und das damit verbundene European Secure Access Module (EU-SAM).
Die Nutznießer eines künftigen gemeinsamen vollständig kompatiblen elektronischen Fahrgeldmanagement werden sein:
- Verkehrsteilnehmer, die ihre lokalen IFM-Karten außerhalb ihrer Heimat-Netze nutzen (z.B durch virtuelle Transporttickets),
- Verkehrsunternehmen, die in der Lage sind, neue Tarif- und Vertriebsvereinbarungen mit der Unterstützung von standardisierten Spezifikationen zu treffen.
Ziel ist es, die Schaffung von dauerhaft en nationalen Insellösungen zu vermeiden und Road-Maps zu definieren, die zu einer europaweiten Interoperabilität führen. Die Ergebnisse des Projekts sollen auch auf Bereiche außerhalb des Transport-Sektors weltweit übertragen werden können.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.