Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
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Projekt IFM - Elektronisches Fahrgeldmanagement

Planen Sie z. B. eine Reise von München-Schwabing nach Köln-Lindenthal mit öffentlichen Verkehrsmitteln, müssen Sie mehrere unterschiedliche Tickets kaufen. Das ist umständlich und zeitaufwendig, denn derzeit beschränken sich die meisten Fahrkarten auf den Gebrauch in ganz bestimmten Netzen. Künftig sollen durchgehende Reisen oder auch eine punktuelle Einzelfahrt mit nur einem Kundenmedium (z. B. Chipkarte oder Handy) möglich sein. Die neuen kontaktlosen Chipkartensysteme können für Tickets in verschiedenen Regionen und für das problemlose Wechseln z. B. zwischen Bussen und U-Bahnen, Zügen etc. verwendet werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich Partner aus den Ländern Großbritannien, Belgien, Frankreich und Deutschland zusammengeschlossen. Auf deutscher Seite ist neben der VDV Kernapplikations GmbH & Co-KG (VDV-KA) auch der Zentralbereich Forschungsmanagement (ZBFM) der TÜV Rheinland Consulting GmbH in der Funktion des Projektmanagers beteiligt. Die Laufzeit des Projektes, das aus dem des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU mit 740.000,- €. finanziert wird, beträgt 2 Jahre (2008 – 2009).

Man erwartet, dass das Projekt die Mobilitätshindernisse verringern und zum Gebrauch des öffentlichen anstelle des individualisierten Verkehrs ermuntern wird. Durch die effizientere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sinken die Schadstoff-Emissionen (Beitrag zur Umweltschutz), Papier-Tickets werden reduziert oder abgeschafft.

Das IFM-Projekt ist eine europäische Initiative für die Schaffung eines attraktiven Zugangs zu den öffentlichen Verkehrsmitteln mit modernem Tarif-Management, das sicher, zuverlässig und komfortabel sowohl für die Nutzer als auch Betreiber ist.

Einmal erreicht, kann es als Vorbild dienen für viele Länder außerhalb Europas, die die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln stärken wollen.
Zur Unterstützung spezifischer Gruppen (z. B. Sozialhilfeempfänger, Pendler oder Teilzeit-Beschäftigte) können Tarifprodukte maßgeschneidert gestalten werden. Dies entspricht auch den Anforderungen der EU-Agenda zur sozialen Eingliederung. Das Projekt stützt sich auf die Bereitstellung technischer Standards wie EN ISO 24014-1 und EN 1545.

Das ultimative Ziel ist ein auf europäischer Ebene akzeptiertes Konzept, das einen grenzüberschreitenden Austausch von Daten ermöglicht. Diesem liegen gemeinsame Back-Office-Regeln zugrunde und das damit verbundene European Secure Access Module (EU-SAM).

Die Nutznießer eines künftigen gemeinsamen vollständig kompatiblen elektronischen Fahrgeldmanagement werden sein:

- Verkehrsteilnehmer, die ihre lokalen IFM-Karten außerhalb ihrer Heimat-Netze nutzen (z.B durch virtuelle Transporttickets),

- Verkehrsunternehmen, die in der Lage sind, neue Tarif- und Vertriebsvereinbarungen mit der Unterstützung von standardisierten Spezifikationen zu treffen.

Ziel ist es, die Schaffung von dauerhaft en nationalen Insellösungen zu vermeiden und Road-Maps zu definieren, die zu einer europaweiten Interoperabilität führen. Die Ergebnisse des Projekts sollen auch auf Bereiche außerhalb des Transport-Sektors weltweit übertragen werden können.