DRUID - Fahren unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten
Am 13. und 14. November fand in Köln vor 130 Forschern aus ganz Europa die Kick-Off-Veranstaltung für das von der europäischen Kommission geförderte Forschungsprojekt DRUID statt. Im Zentrum steht dabei der Einfluss von Drogen, Alkohol und Medika-menten auf die Fahrtüchtigkeit und damit auf die Verkehrssicherheit. Unter der Feder-führung der Bundesanstalt für Straßen-wesen, Bergisch Gladbach, bringt DRUID die erfahrensten Organisationen und Forscher aus mehr als 20 europäischen Ländern zusammen.
Das Ziel von DRUID ist es, neue Erkenntnisse zum tatsächlichen Grad der Beeinträchtigung durch psychoaktive Drogen und ihren Einfluss auf die Straßenverkehrssicherheit zu gewinnen und eine solide Grundlage für harmonisierte, EU-weite Vorschriften über das Fahren unter Alkohol-, Drogen- und Medikamenteneinfluss bilden.
Der Straßenverkehr ist eines der gefährlichsten und in Bezug auf Menschenleben teuersten Systeme in der Europäischen Union. Wie das "White Paper" der EU nahelegt, spiegelt die derzeitige Höhe der Investitionen in Verkehrsicherheit nicht die Ernsthaftigkeit der Situation wider. Derzeit gibt die EU weniger als 5% der durch Unfälle verursachten Kosten für geeignete Gegenmaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit aus. Ein modernes und zukunftsfähiges europäisches Verkehrssystem muss jedoch zuverlässig, sicher und effizient sein. Die Einnahme psychoaktiver Substanzen wie Alkohol, Drogen und bestimmter Medikamente verringert die Fahrtüchtigkeit und stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Daher müssen gezielte Schritte eingeleitet werden, um das Ziel einer Halbierung der Zahl an Verkehrstoten in der EU bis zum Jahre 2010 zu erreichen.
DRUID hat das Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für verkehrspolitische Entscheidungen innerhalb der EU zu schaffen sowie Maßnahmen und Richtlinien zu erarbeiten, mit denen die für das Jahr 2010 gesteckten Ziele zur Verkehrs-sicherheit erreicht werden können. Der Zentralbereich Forschungs-management unterstützt die Bundesanstalt für Straßenwesen bei der Abwicklung dieses Förderprogramms mit 36 Partnern und Gesamtkosten von 24,5 Mio. €.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
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PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.
