VVMethoden – Verifikations- und Validierungsme-thoden automatisierter Fahrzeuge Level 4 und 5

Laufzeit

07.2019 bis 06.2023

Fördermittel

26.710.770,27 €

Federführer

  • Robert Bosch GmbH
  • BMW AG

Projektinhalt

Eine Schlüsselrolle bei der Einführung vollautomatisierter und autonomer Fahrfunktionen kommt den Themen Absicherung und Freigabe zu. Entscheidend wird dabei sein, dass Verifikation und Validierung rechtssicher, zeit- und kosteneffizient erfolgen. Denn mit voraussichtlich mehr als 15% wird das Validieren und Testen einen signifikanten Anteil an der Wertschöpfung ausmachen. Absehbar werden diejenigen Automobilhersteller und Zulieferer einen Wettbewerbsvorteil haben, die die entsprechenden Prozesse als Erste effizient und kostengünstig im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben beherrschen.

Ziel des Projektes VVMethoden ist die Entwicklung von Methoden für den Sicherheitsnachweis hochautomatisierter und autonomer Fahrfunktionen für die Homologation zukünftiger L4- und L5-Fahrzeuge. Dies geschieht am komplexen Anwendungsfall urbane Kreuzung. Das Projekt erweitert den datengetriebenen State-of-the-Art-Ansatz zur Identifikation relevanter Szenarien um analytische Methoden. Neu ist die integrierte Betrachtung von Entwicklungsprozess und Sicherheitsnachweis. Durch VVMethoden soll es ermöglicht werden, die effiziente Testbarkeit von Anfang an in die Entwicklung von L4/L5-Systemen einzubeziehen und relevante Kosten- und Zeitersparnisse zu realisieren.

Im Fokus des Projektes VVMethoden stehen drei zentrale Innovationen: (1) Die Beherrschung der Vielzahl möglicher Verkehrsszenarien durch eine Methodik zur handhabbaren Reduktion des Testraums für L4/L5-Fahrfunktionen. (2) Die Entwicklung einer Absicherungsmethodik, die alle Systemebenen des Fahrzeugs umfasst und gleichzeitig hierarchisch heruntergebrochen werden kann auf die System- und Testanforderungen von Komponenten. Basis dafür ist eine durchgängige Argumentationskette und die Verknüpfbarkeit von Nachweisen. (3) Die Erzeugung einer durchgängigen Prüfkette von Simulation bis Realfahrten, die die jeweiligen Stärken der einzelnen Testinstanzen nutzt und deren Ergebnisse effizient zu einer Gesamtsicherheitsaussage zusammenfasst.
 

Projektpartner

      • AUDI AG
      • AVL Deutschland GmbH
      • Bundesanstalt für Straßenwesen
      • Continental Teves AG & Co. oHG
      • Daimler AG
      • Deutsches Zentrum für Luft- und Raum-fahrt e.V.
      • dSPACE GmbH
      • Ford Werke GmbH
      • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V
      • FZI Forschungszentrum Informatik
      • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
      • Opel Automobile GmbH
      • PROSTEP AG
      • Technische Universität Braunschweig
      • Technische Universität Darmstadt
      • TÜV SÜD Auto Service GmbH
      • Valeo Schalter und Sensoren GmbH
      • Visteon Electronics Germany GmbH
      • Volkswagen AG
      • ZF Friedrichshafen AG

      Ansprechpartner beim Projektträger
      Opens window for sending emailNicole Ankelin, Tel. +49 221 806 4173

       

      Förderrichtlinie

      Förderrichtlinie bis zum Jahr 2022 verlängert

      Das BMWi setzt seine Förderaktivitäten im Programm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ fort. Hierzu wurde die Förderrichtlinie geändert und deren Laufzeit bis zum Jahr 2022 verlängert. Der nächste Stichtag für die Einreichung von Projektskizzen ist der 31.03.2019.

      Details finden Sie unter: Initiates file downloadDownload

      Fachtagung 2019

      Forschung und Technologie für autonomes Fahren

      Auch in diesem Jahr veranstalten das BMWi und das BMBF gemeinsam die Fachtagung zum Thema „Forschung und Technologie für autonomes Fahren“. Die Veranstaltung findet am 5. und 6. Dezember in Berlin im Harnack-Haus statt.

      Weitere Details dazu finden Sie Opens internal link in current windowhier

      Nationale Kontaktstelle Verkehr

      Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

      Skizzeneinreichung

      Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

      Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.



      Übersicht