LeiRa – Leichtbau-Rating-System

Laufzeit

01.2017 bis 12.2019

Fördermittel

1.811.980 €

Federführer

Imperia Gesellschaft für angewandte Fahrzeugentwicklung mbH

Projektinhalt

Viele neue Werkstoffentwicklungen, Fertigungsverfahren sowie neue Fügetechnologien stehen in Konkurrenz um den Einzug in die Fahrzeugstruktur der Zukunft. Dabei liegt die Herausforderung nicht mehr nur in der Entwicklung der ultimativen "Leichtbautechnologie", sondern es tritt zunehmend die Bewertung, welche Leichtbaulösung für ein neues Fahrzeugprojekt am sinnvollsten ist, in den Vordergrund.

LeiRa kann als Tool zur direkten Gewichtseinsparung im Fahrzeugbau eine erste grundsätzliche Abschätzung geben. Als Gewichtseinsparung kann pro betrachteter Bauweise eine Größenordnung von mindestens 10% realisiert werden. Wenn es jährlich bei 5 Fahrzeugteilstrukturen (5kg pro Teilstruktur) in einem Fahrzeugmodell mit Produktionszahlen von 300.000 Fahrzeugen/Jahr zum Einsatz kommt und dieses über eine Laufzeit von 5 Jahren hochgerechnet wird, lässt sich alleine für das eine Fahrzeugmodell eine Fahrzeugmasseneinsparung von 3.750t hochrechnen. Dies entspricht 0,25g/km CO2-Minderausstoß pro Fahrzeug bzw. einer kumulierten CO2-Minderbelastung von ca. 23.437 Tonnen über 5 Jahre.

Im Verbund LeiRa wird ein Bewertungssystem für Leichtbaustrukturen im Fahrzeugbau, insbesondere für Karosserien und Fahrwerk, aufgebaut. Dabei sollen sowohl aktuelle als auch zukünftige Leichtbauweisen vor einem Entwicklungsprozess auf einer neutralen Plattform verglichen werden können. Nach bestimmten Randbedingungen (Stückzahlen, Kosten, Effizienzsteigerung) können klare Aussagen getroffen werden, an welcher Stelle im Fahrzeug sich eine bestimmte Technologie, ein bestimmter Werkstoff bzw. eine bestimmte Bauweise am sinnvollsten einsetzen lässt.

 

Projektpartner

          • Fachhochschule Aachen
          • Ford-Werke GmbH
          • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)


          Ansprechpartner beim Projektträger
          Opens window for sending emailJürgen Frenzel, Tel. +49 221 806 4155

           

          Nationale Kontaktstelle Verkehr

          Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

          Broschüre NFST

          Im Rahmen des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ werden Forschungsprojekte in den Themenfeldern „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“ gefördert.


          Erste Zwischenergebnisse ausgewählter Forschungsprojekte finden Sie in der Broschüre: Initiates file downloadDownload

           

          Skizzeneinreichung

          Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

          Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.

          Neue Kollegen gesucht

          Der Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien sucht 
          kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit und studentische Aushilfen für die Standorte Köln und Berlin.

          Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
          Opens window for sending emailSabine Blank.

           

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          Übersicht