iFUSE – Intelligente Fusion von Radar- und Videosensoren für anspruchsvolle, hochautomatisierte Fahrsituationen

Laufzeit

05.2017 bis 04.2020

Fördermittel

4.312.891 €

Federführer

  • Robert Bosch GmbH

Projektinhalt

Die Leistungsfähigkeit der Umfelderfassung gilt als primär limitierender Faktor für das Gesamtverhalten eines Fahrerassistenzsystems sowie für zukünftige automatisierte Fahrfunktionen. Die Anforderungen an die Sensoren (in der Regel Video- und Radarsensoren), die Sensordatenfusion und der daraus abgeleiteten Perzeption steigen mit dem Automatisierungsgrad. Höhere, zuverlässige Erkennungsraten mit hoher Ausfallsicherheit sind hier ein Teil der Herausforderungen.

iFUSE hat sich zum Ziel gesetzt, einen neuartigen Ansatz der Sensordatenfusion zu entwickeln, der eine Verortung der heterogenen Sensorinformationen in Rasterkarten bis auf Pixelebene ermöglicht, was bezüglich Redundanz, Erkennungsrate, System-Robustheit und Systemleistung einen großen Innovationssprung erwarten lässt.

Die Umsetzung des innovativen Sensorkonzepts ist auf skalierbaren Hardwareplattformen unter Einhaltung der Echtzeitanforderungen vorgesehen bis hin zu Design-Untersuchungen an einem hochintegrierten ASIC Baustein. Dabei werden insbesondere neue Konzepte der Datenkombination der verschiedenen Quellen (Radar, Video und ggf. Lidar) auf hierarchischen, leicht erweiterbaren Rechnerarchitekturen in verschiedenen Verarbeitungsebenen berücksichtigt und prototypisch umgesetzt. Dabei stellen die Echtzeitanforderungen, das Speichermanagement und die Verbindungen zwischen den einzelnen Komponenten wesentliche Herausforderungen dar. Die Verifizierung ist anhand einer anspruchsvollen Fahrsituation im Kreuzungsbereich geplant.

 

Projektpartner

          • Infineon Technologies AG
          • dspace GmbH
          • Dream Chip Technologies GmbH
          • Universität Hannover
          • Technische Universität Braunschweig

       

      Weitere Informationen

      Opens external link in new windowhttps://ifuse.ims.uni-hannover.de/

       

      Ansprechpartner beim Projektträger
      Opens window for sending emailMarcel Vierkötter, Tel. +49 221 806 4110

       

      Nationale Kontaktstelle Verkehr

      Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

      Broschüre NFST

      Im Rahmen des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ werden Forschungsprojekte in den Themenfeldern „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“ gefördert.


      Erste Zwischenergebnisse ausgewählter Forschungsprojekte finden Sie in der Broschüre: Initiates file downloadDownload

       

      Skizzeneinreichung

      Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

      Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.

      Neue Kollegen gesucht

      Der Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien sucht 
      kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit und studentische Aushilfen für die Standorte Köln und Berlin.

      Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
      Opens window for sending emailSabine Blank.

       

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