Verbundprojekt „InMoBS - Innerstädtische Mobilitätsunterstützung für Blinde und Sehbehinderte“

Laufzeit

01.01.2012 - 31.12.2014

Fördermittel

1.871.859 €

Projektinhalt

Ziel des Forschungsprojektes InMoBS war es, blinden und sehbehinderten Menschen mit Hilfe geeigneter, kommerziell verfügbarer mobiler Geräte die sichere und komfortable Querung von Straßen an Lichtsignalanlagen zu ermöglichen. Das Vorhaben konzentrierte sich auf Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen, da diese durch ihr in der Regel hohes Verkehrsaufkommen und ihre große Komplexität besondere Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer stellen.
Das aufzubauende System wurde in vorhandene Technologien, d.h. Mobilgeräte für Sehbehinderte, integriert, so dass damit diesem Personenkreis ohne finanzielle oder bedienungstechnische Hemmnisse die durchgängige Unterstützung auf seinen alltäglichen Wegen verbessert und erweitert wird. Das mobile Endgerät kann darüber hinaus bei Bedarf auch als Mobiltelefon sowie als elektronischer Notruf genutzt werden. Die hier entwickelte Unterstützungsfunktion soll auf typischen Alltagswegen, insbesondere an ausgerüsteten Lichtsignalanlagen, sicher, einfach und zu-verlässig funktionieren, um dadurch eine hohe Akzeptanz zu erreichen.
Technisch basiert das System auf einer Zusammenführung ortsbezogener Information zu Fußgängerverkehrsanlagen, der präzisen Verortung des mobilen Endgerätes in dieser Umgebung und der dynamischen Information über den Signalisierungszustand der Lichtsignalanlagen. Diese Informationen werden in einer spezifischen Routenführung für Sehbehinderte aufbereitet und akustisch sowie mittels haptischen Feedbacks an die Nutzer vermittelt. Bei der Systemgestaltung werden vertraute Methoden der räumlichen Orientierung (insbesondere im unmittelbaren Umfeld) blinder und sehbehinderter Menschen berücksichtigt - z. B. der Umgang mit dem "weißen Stock".

Projektpartner

              • TU Braunschweig
              • DLR e.V.
              • OECON GmbH
              • TRANSVER GmbH
              • Siemens AG

              Weitere Informationen

              www.inmobs.de

               

              Ansprechpartner beim Projektträger
              Opens window for sending emailAndreas Eckel, Tel. +49 221 806 4437

              Nationale Kontaktstelle Verkehr

              Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

              Neue Förderbekanntmachung

              Projektskizzen erwünscht:

              Am 03. Juli 2017 ist im Bundesanzeiger die Bekanntmachung „Das digitale Nutzfahrzeug: Sicher und effizient in die Zukunft“ veröffentlicht worden. Gegenstand der Förderung sollen insbesondere hoch innovative FuE-Ansätze sein, die einen signifikanten Beitrag zur Digitalisierung des Nutzfahrzeugs leisten und einen kombinierten Ansatz aus den Themenbereichen „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“ aus dem BMWi-Fachprogramm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien erkennen lassen.

              Projektskizzen können bis zum 27.10.2017 über easy-Online eingereicht werden.
              Initiates file downloadDownload Bekanntmachung.

              Abschlussbericht AG Innovation

              Im September 2015 hat die Bundesregierung die „Strategie automatisiertes und vernetztes Fahren“ mit den fünf Handlungsfeldern „Infrastruktur“, „Recht“, „Innovation“, „Vernetzung“, „IT-Sicherheit und Datenschutz“ veröffentlicht, welche das automatisierte und vernetzte Fahren „auf die Straße bringen“ soll.


              Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Innovation“ sind aufbauend auf Bestandserhebungen und Analysen von nationalen und europäischen Aktivitäten Handlungsbedarfe erarbeitet und entsprechende inhaltliche Empfehlungen ausgearbeitet worden.

              Download: Initiates file downloadErgebnisse und Handlungsempfehlungen der „AG Innovation“ vom 10. April 2017

              Skizzeneinreichung

              Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

              Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.

              Neue Kollegen gesucht

              Der Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien sucht 
              kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit und studentische Aushilfen für die Standorte Köln und Berlin.

              Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
              Opens window for sending emailSabine Blank.

               

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