faWaSiS – Signifikante Masseeinsparung durch strukturell tragende faserverbundintensive Wagenkastenstrukturen von Schienenfahrzeugen mit integriertem Schadensdiagnosesystem

Laufzeit

10.2016 bis 09.2019

Fördermittel

2.851.824 €

Federführer

Voith Turbo GmbH & Co. KG

Projektinhalt

Die Umsetzung von Leichtbau in Zügen und somit auch in Drehgestellen ist ein wichtiger Faktor für neue Ansätze bei der Konstruktion und Auslegung. Die Achslast im europäischen Schienenverkehr ist in weiten Teilen auf 22,5 t beschränkt. Ähnliche Beschränkungen sind auch im Schienenpersonenverkehr bzw. für Straßenbahnen  zu finden, da die Kapazität zur Lastaufnahme durch das Gleisbett und Brücken auf die jeweiligen Trassen und Züge abgestimmt werden muss.

Projektziel ist die Implementierung von intrinsisch gefertigten Faserverbund-Metall-Hybriden in Drehgestellen bei Schienenfahrzeugen. Im Fokus sind Stangen und Wellen im Antriebsstrang bzw. Drehgestell eines Zuges. Sie bestehen derzeit größtenteils aus Stahl in Form von Voll- oder Hohlprofilen. Diese Profile sollen an geeigneter Stelle durch neuartige Faserverbund-Metall-Hybride ersetzt werden. Gegenüber Stahlstangen und -profilen besitzen sie grundsätzlich vorteilhafte Eigenschaften in den Bereichen Temperatur, Festigkeit, Gewicht und Steifigkeit. Wegen der Bruchdehnung und der thermischen Stabilität kann jedoch auf metallische Bestandteile innerhalb des Bauteils nicht verzichtet werden. Deswegen wird die Ausführung als Hybridwerkstoff angestrebt.

Basis des Projektes bilden zwei bereits bekannte Herstellungsverfahren, die je nach Einsatzprofil Anwendung finden werden: Ein Schleuderverfahren sowie ein Faserwickelverfahren. Die Komponenten sollen am Ende des Vorhabens in Drehgestelle verbaut und auf dem Prüfstand getestet werden.

Projektpartner

          • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
          • SILTEX Flecht- und Isoliertechnologie Holzmüller GmbH & Co. KG


          Ansprechpartner beim Projektträger
          Opens window for sending emailJürgen Frenzel, Tel. +49 221 806 4155

           

          Nationale Kontaktstelle Verkehr

          Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

          Broschüre NFST

          Im Rahmen des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ werden Forschungsprojekte in den Themenfeldern „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“ gefördert.


          Erste Zwischenergebnisse ausgewählter Forschungsprojekte finden Sie in der Broschüre: Initiates file downloadDownload

           

          Skizzeneinreichung

          Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

          Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.

          Neue Kollegen gesucht

          Der Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien sucht 
          kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit und studentische Aushilfen für die Standorte Köln und Berlin.

          Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
          Opens window for sending emailSabine Blank.

           

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          Übersicht