DigiBody – Digitale Prozesskette zur Abbildung und Optimierung der Fügetechnik im Rohbau

Laufzeit

04.2019 bis 30.2022

Fördermittel

3.345.300,95 €

Federführer

Daimler AG

Projektinhalt

Die Gewichtsverschiebungen zwischen den Rohbauvarianten von zwei aufeinanderfolgenden Fahrzeuggenerationen sind teilweise beträchtlich. Gewichtszunahmen in der Größenordnung von 40 kg aus den Bereichen NVH (Noise, Vibration, Harshness) - oder Crash-Sicherheit müssen durch Leichtbaumaßnahmen überkompensiert werden. Der Hybridleichtbau und die Fügetechnik können hier einen Beitrag von bis zu 20 kg leisten. Die Fügeverbindungen eines Fahrzeugrohbaus bestehen aus bis zu 300 m Kleberaupe, hunderten Nieten und Clinchen und über 5.000 Schweißpunkten. Diese Fügevielfalt soll aus Gewichts- und Wirtschaftlichkeitsgründen deutlich reduziert werden. Der Einsatz von Klebstoffen soll dabei deutlich erweitert werden.

Das Ziel des Vorhabens ist es, den hybriden Leichtbau in der Rohbaustruktur deutlich zu forcieren und durch den vermehrten Einsatz von Klebeflächen die Steifigkeit und Dichtigkeit zu erhöhen sowie durch eine flächige Kraftübertragung eine bessere Werkstoffausnutzung zu erreichen. Klebeverbindungen sind beim kathodischen Tauchlackierungsprozess (KTL-Prozess) einer großen thermischen Beanspruchung ausgesetzt, die Auswirkungen auf die Güte der Klebeverbindungen haben kann. Deswegen ist ein weiteres wichtiges Ziel, die Güte der Fügeverbindungen über die gesamte Prozesskette der Fertigung und des Betriebes digital abzubilden und prognostizieren zu können.

Zunächst sollen Simulationen der Fügeprozesse sowie der Zusammenbausimulation zu einer prozessbeeinflussten Charakterisierung führen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem KTL-Prozess. Im Anschluss erfolgt die digitale Funktionsabsicherung und die Implementierung in die Prozesskette sowie die Anfertigung des Demonstrators.
 

Projektpartner

      • DYNAmore GmbH
      • inpro GmbH
      • Universität Paderborn
      • Universität Stuttgart

      Ansprechpartner beim Projektträger
      Opens window for sending emailJürgen Frenzel, Tel. +49 221 806 4155

       

      Förderrichtlinie

      Förderrichtlinie bis zum Jahr 2022 verlängert

      Das BMWi setzt seine Förderaktivitäten im Programm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ fort. Hierzu wurde die Förderrichtlinie geändert und deren Laufzeit bis zum Jahr 2022 verlängert. Der nächste Stichtag für die Einreichung von Projektskizzen ist der 31.03.2019.

      Details finden Sie unter: Initiates file downloadDownload

      Fachtagung 2019

      Forschung und Technologie für autonomes Fahren

      Auch in diesem Jahr veranstalten das BMWi und das BMBF gemeinsam die Fachtagung zum Thema „Forschung und Technologie für autonomes Fahren“. Die Veranstaltung findet am 5. und 6. Dezember in Berlin im Harnack-Haus statt.

      Weitere Details dazu finden Sie Opens internal link in current windowhier

      Nationale Kontaktstelle Verkehr

      Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

      Skizzeneinreichung

      Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

      Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.



      Übersicht