3F – Fahrerlose und Fehlertolerante Fahrzeugsysteme für den Niedergeschwindigkeitsbereich

Laufzeit

04.2017 bis 03.2020

Fördermittel

4.664.397 €

Federführer

  • Robert Bosch GmbH

Projektinhalt

Innovative, intermodale Mobilitätslösungen erfordern neue Konzepte für den öffentlichen Nah-/Fernverkehr sowohl für den Personen- als auch den Güterverkehr. Das gilt besonders dann, wenn diese Gebiete nicht wirtschaftlich durch einen Regelbetrieb, z.B. Busbetrieb, abzudecken sind. Als Lösung eignen sich hier vorzugsweise automatisierte Fahrzeugsysteme.

Das Verbundprojekt 3F zielt darauf ab, automatisierte Systemkonzepte und Bordnetze für Elektrofahrzeuge im städtischen Bereich zu erforschen. Dabei liegt der Fokus auf der Ausfallsicherheit und der Fehlertoleranz. Konkret bedeutet dies, dass im Fehlerfall das System nicht komplett ausfällt, sondern das Fahrzeug weiterfahren kann. Damit wird eine neue Qualität der Automatisierung erreicht.

Ausfallsicherheit und Fehlertoleranz bezüglich der eingesetzten Komponenten und Verfahren stehen im Vordergrund des Projektes, da auf bereits vorhandene Fahrzeuge aufgesetzt werden kann. Um zu garantieren, dass das prototypische Shuttle-System mit Passagieren auf dem Campus in Aachen und Renningen fährt, werden spezielle Strategien für den (Teil-) Ausfall einzelner Komponenten und entsprechende Rückfallstrategien bzw. einen Notbetrieb entwickelt. Es wird ein für die Anwendung optimales Sensorkonzept abgeleitet. Darauf aufbauend werden robuste Auswerte- und Sensor-Fusionskonzepte zur Lokalisierung und Umfelderkennung erforscht.
Es werden sowohl Funktionen der Energie- und Datenübertragung als auch des autonomen Fahrens, insbesondere die Lokalisierungsgüte und Trajektorienplanung, hinsichtlich der Fehlertoleranz untersucht und bewertet. 
 

Projektpartner

      • Finepower GmbH
      • FZI Forschungszentrum Informatik
      • StreetScooter GmbH
      • RA Consulting GmbH
      • RWTH Aachen

      Ansprechpartner beim Projektträger
      Opens window for sending emailMarcel Vierkötter, Tel. +49 221 806 4110

       

      Nationale Kontaktstelle Verkehr

      Die Nationale Kontaktstelle Verkehr (Opens external link in new windowNKS Verkehr) ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen und Institutionen, die im Bereich Verkehr an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Sie unterstützt die deutsche Forschungs- und Innovationslandschaft in allen Belangen von Opens external link in new windowHorizont 2020.

      Neue Förderbekanntmachung

      Projektskizzen erwünscht:

      Am 03. Juli 2017 ist im Bundesanzeiger die Bekanntmachung „Das digitale Nutzfahrzeug: Sicher und effizient in die Zukunft“ veröffentlicht worden.

      Projektskizzen können bis zum 27.10.2017 über easy-Online eingereicht werden.

      Weiter Informationen finden Sie Opens internal link in current windowhier.

      Skizzeneinreichung

      Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

      Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.

      Neue Kollegen gesucht

      Der Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien sucht 
      kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit und studentische Aushilfen für die Standorte Köln und Berlin.

      Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
      Opens window for sending emailSabine Blank.

       

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      Übersicht