Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, dass Sie gut ins neue Jahr gestartet sind. Anlässlich dazu kommt ein druckfrischer Newsletter „Mobilität & Verkehr“, der wieder über die unterschiedlichsten bundesweiten sowie europäischen Themen und Veranstaltungen aus der Verkehrsforschung berichtet. Neben vielen anderen Neuigkeiten, wie mehrerer aktueller Förderbekanntmachungen, bildet die Elektromobilität den Schwerpunkt unserer achten Ausgabe. Mit dieser möchte ich mich Ihnen auch als seit August 2010 zuständiger Leiter des Zentralbereichs Forschungsmanagement (ZB FM) vorstellen.

Unser Motto für 2011 stammt von einem der Grundsteinleger für die Elektromobilität von heute: Thomas Alpha Edison. Sein Zitat finden Sie auf der Posterseite. Vielleicht motiviert es auch Sie, um in den kommenden Monaten berufliche und persönliche Triumphe feiern zu können. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg und grüße Sie herzlich.

Ihr

Magnus Lamp
Leiter Zentralbereich Forschungsmanagement

Abschlusspräsentation der Forschungsinitiative AKTIV: Ergebnisse für einen sicheren und störungsfreien Straßenverkehr

Am 23. und 24. Juni 2010 stellte die Forschungsinitiative AKTIV auf dem Flughafen Mendig ihre Forschungsergebnisse vor. AKTIV steht für „Adaptive und Kooperative Technologien für den Intelligenten Verkehr“.

Ziel dieser vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie maßgeblich mit 25 Mio. € geförderten Initiative, ist ein möglichst reibungsloser, flexibler und unfallfreier Straßenverkehr der Zukunft. Es beteiligten sich insgesamt 28 Partner aus Automobil- und Zulieferindustrie, sowie Elektronik-, Telekommunikations- und Softwarefirmen, Forschungsinstitute und Straßen- und Verkehrsverwaltungen.

Nach vierjähriger, intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit boten die Partner der Forschungsinitiative AKTIV gemeinsam auf der Teststrecke VTM (Vehicle-Testing-Mendig) rund 300 Gästen zwei Tage lang die Möglichkeit, neueste Technologien und ausgeklügelte Systeme im direkten Austausch mit den Experten zu erfahren und zu erleben.

„Ständig steigende Anforderungen an die Verkehrssysteme infolge wirtschaftlicher Dynamik, zusammenwachsender Wirtschaftsräume und sich ändernden Mobilitätsverhaltens zeigen uns – so der Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze im Bundeswirtschaftsministerium –, dass hier die ökonomischen und ökologischen Ressourcen begrenzt sind. Nur mit Hilfe neuer Technologien, die intelligente Verkehrsmanagementsysteme und innovative Fahrer-Assistenzsysteme miteinander verknüpfen, besteht die Chance, Mobilität nachhaltig zu sichern.“
Die Experten der drei Projekte „Verkehrsmanagement“, „Aktive Sicherheit“ und „Cooperative Cars“ hätten Technologien für den Menschen vorangebracht und vor allem im Hinblick auf ihre Marktreife effizient zusammengearbeitet.

Ziel der AKTIV-Spezialisten ist die intelligente Vernetzung von Verkehrsleitsystemen und Verkehrsteilnehmern. So soll die Kapazität des Straßennetzes mit dem gemeinsam entwickelten „Verkehrsmanagement“-System um zirka 10 Prozent gesteigert und das Staurisiko um 15 Prozent vermindert werden. Im Projekt „Aktive Sicherheit“ haben die Partner von AKTIV eine leistungsfähige Sensorik entwickelt, die die Fahrzeugumgebung und Aufmerksamkeit des Fahrers erfasst. Der Fokus liegt klar auf heutigen Unfallschwerpunkten, wobei die Systeme situationsbedingt reagieren. Das „Cooperative Cars“-Projekt erforschte erfolgreich die rechtzeitige und ortsgenaue Bereitstellung relevanter Verkehrsinformationen über neueste Mobilfunktechnologien.


Weitere Informationen:

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailjuergen.frenzel[at]de.tuv.com
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.aktiv-online.org

HEBEA = √ aus Theorie und Praxis

Bei HEBEA werden keine halben Sachen gemacht. In vier Teilvorhaben werden die einzelnen Komponenten für einen kompletten Antriebstrang eines batterieelektrischen Straßenfahrzeugs daher nicht nur „einfach“ entwickelt und zusammengesetzt. Die Ergebnisse des bis 2011 laufenden Projekts werden in der Folge auch gleich in einem Demonstrationsfahrzeug mit konkreten Anwendungen realitätsnah untersucht, bewertet und optimiert. Alle Komponenten - ein Energiespeicher auf der Basis von Lithiumzellen, eine Leistungselektronik samt Ladetechnik sowie eine integrierte Motor-Getriebe-Einheit - werden unter der Maßgabe entwickelt, im Zusammenspiel mit den anderen Bauteilen zu einem idealen Systemverhalten beizutragen.

An dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 1,6 Mio. Euro geförderten Projekt sind Unternehmen entlang des gesamten Antriebsstrangs beteiligt. Darunter auch die Akasol Engineering GmbH, die für ihre neuartige Entwicklung einer Lithium-Ionen-Batterie kürzlich auf der eCarTec Messe den Bayrischen Staatspreis 2010 für die beste Energiespeicherlösung erhielt.


Weitere Informationen:

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailrobert.glissmann[at]de.tuv.com

Nahtlose Mobilität durch IFM - Interoperables Fahrgeldmanagement

Soll ein englischer Rentner in Rom den Preisnachlass eines italienischen Rentners erhalten und ein Erasmusstudent aus Stockholm in Berlin wie seine Mitstudierenden reisen können?

2007 sprach die UITP (International Association of Public Transport) mit dem Positionspapier „Everybody Local Everywhere“ eine Empfehlung aus, eine Interoperabilität zwischen den vielen E-Ticketing-Systemen im Großraum Europa anzustreben. Dies war 2008 der Ausgangspunkt für das europäische IFM-Projekt zum „Interoperablen Fahrgeldmanagement“, welches im Juni 2010 erfolgreich mit dem Konsens über einen ersten Schritt für den Dienst am Kunden endete. 21 Länder, darunter auch Deutschland, Großbritannien oder Japan, beteiligen sich an der Initiative.

Ziel ist es, bestehende länderspezifische Infrastrukturen und Produkte am Reiseziel bequem zu nutzen. Dies geschieht über ein Download-Portal, durch das lokale Applikationen auf das eigene E-Ticketing-Medium (Chipkarte) heruntergeladen werden können. Die meisten teilnehmenden Länder verwenden bereits Fahrgeldmanagementapplikationen, die den EU-IFM-Medienanforderungen entsprechen oder stellen darauf um. Der Schutz der Privatsphäre ist hierbei ein Schlüsselelement der Kunden- und Betreiberakzeptanz.

Innerhalb der nächsten 5 Jahre soll das System schrittweise zu einem gemeinsamen europäischen IFM ausgebaut werden, wobei konkrete Entwicklungen stark von einer zukünftigen EU-Finanzierung abhängen. Der Sektor erwartet sich davon einen Anstieg der Fahrgastzahlen und eine höhere Verkehrsverlagerung auf den ÖPNV.


Weitere Informationen:

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailizaskun.arenaza[at]tuv.de.com
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ifm-project.eu

Interview mit Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Herr Staatssekretär, warum brauchen wir für die Elektromobilität einen nationalen Entwicklungsplan?

Elektromobilität ist für Deutschland ein Thema von hoher strategischer Bedeutung. Wir haben es heute in der Hand, die richtigen Weichen für die Mobilität der Zukunft zu stellen und die offenen Fragen und Herausforderungen in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess anzugehen und zu lösen. Eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei die Elektrifizierung der Antriebe, auch wenn der Verbrennungsmotor auf absehbare Zeit wichtig bleiben wird. Die Bundesregierung hat dies 2007 im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms dargelegt. Das Ergebnis ist der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität. Dieser Plan ist eine Art Road-Map für die nächsten 10 Jahre. Ein Ziel ist z.B., dass im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen fahren sollen. Deutschland soll Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität werden

Welche Zwischenbilanz können Sie heute zum Fortschritt des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität ziehen?

Wir befinden uns derzeit mit der Marktvorbereitung in einer frühen Phase auf dem Weg zum Leitmarkt für Elektromobilität. Die Politik hat mit geeigneten Rahmenbedingungen und Impulsen begonnen, die deutsche Wirtschaft auf die bei den notwendigen weiteren Schritten vorzubereitenzu unterstützen. Mittlerweile existieren in der Industrie zahlreiche Konzepte, die uns der Elektromobilität näher bringen werden. Das reicht von der Optimierung des Verbrennungsmotors und der schrittweisen Hybridisierung über alternative Kraftstoffe bis hin zu Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen. Die Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität erfordert daher von Anfang an eine enge Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren. Die Bundesregierung hat daher im letzten Jahr eine Nationale Plattform Elektromobilität etabliert. Über den nationalen Rahmen hinaus gibt es aber auch Bestrebungen und Pläne, die europäische Zusammenarbeit zu intensivieren.

 
Stichwort „Nationale Plattform Elektromobilität“. Wie sieht die Arbeit der Plattform aus?

Die Nationale Plattform Elektromobilität, die sich aus Vertretern der Politik, der Industrie und Wissenschaft, der Kommunen sowie der Verbraucher zusammensetzt, wurde am 03. Mai 2010 durch eine gemeinsame Erklärung der Bundesregierung und der deutschen Industrie ins Leben gerufen. Bereits im November letzten Jahres hat die Nationale Plattform Elektromobilität einen Zwischenbericht vorgelegt. Unter anderem werden darin Vorschläge zu besonders vordringlichen Maßnahmen im Bereich der Forschung und Entwicklung zur Elektrifizierung des Antriebstranges gemacht. Wichtig ist dabei z.B. das optimierte Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Leistungselektronik. Begleitende Aktivitäten zur Normung und Standardisierung sollen helfen, hier schnell Fortschritte zu erzielen

Wie geht es nach Auslaufen der Finanzierung durch das Konjunkturpaket II mit der Förderung von Elektromobilität weiter?

Die im Konjunkturpaket II der Bundesregierung realisierten Maßnahmen wirken wie Katalysatoren für die Entwicklung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Sie müssen langfristig verstetigt und dem Technologiefortschritt angepasst werden. Die Technologien für elektrische Antriebe, Energiespeicher und Netzinfrastruktur sind in ihren Grundlagen entwickelt. Allerdings besteht an zahlreichen Stellen der Wertschöpfungskette noch Anpassungs-, Optimierungs- und Vernetzungsbedarf. Vor allem auf dem Gebiet der Energiespeicherung sind große Anstrengungen erforderlich. Die Bundesregierung wird sich daher in vergleichbarem Umfang wie beim Konjunkturpaket II auch weiterhin an Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen zur Elektromobilität beteiligen. Ich bin zuversichtlich, dass Elektrofahrzeuge zukünftig auf unseren Straßen eine immer größere Rolle spielen werden und der Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt profitieren wird. Elektromobilität soll auch Deutschlands Stärke als Exportland weiter kräftigen.

Herr Staatssekretär, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Neugestaltung des FIS-Internetauftritts

Juli 2010 – Das Forschungs-Informations-System (FIS) wird vom Bundesministerium für Verkehr,  Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bereits seit mehreren Jahren gefördert, um eine schnelle und nutzerorientierte Bereitstellung von Forschungsergebnissen im Bereich Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung zu ermöglichen. In den letzten Monaten wurde nun das System erheblich neu gestaltet und verbessert. Umfangreiches Wissen wurde von den Mitarbeitern des FIS systematisch und zeitnah aufbereitet, um für die verschiedenen Politik- und Planungsebenen einen schnellen Wissenstransfer von Forschungsarbeiten in die verkehrsbezogene Praxis zu fördern.

Ein Kernteam von insgesamt 14 Partnern aus Wissenschaft und Praxis arbeitet kontinuierlich an der Aktualisierung des FIS. Der Zentralbereich Forschungsmanagement der TÜV Rheinland Consulting sowie das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben die inhaltliche Leitung und Koordinierung für das Projekt. Die technische Betreuung erfolgt durch das Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung des Karlsruher Instituts für Technologie.

Zu den folgenden Gebieten können im neu gestalteten FIS gezielt Informationen für planerische und/oder politische Fragestellungen recherchiert werden:

- Integrierte Verkehrspolitik, Verkehrsökonomie und Verkehrsinfrastruktur
- Personenverkehr, Mobilität und Raum
- Güterverkehr und Logistik
- Energie, Umwelt und Klima
- Verkehrsmanagement und -sicherheit

Themengebiete werden im FIS mit Hilfe von "Wissenslandkarten" strukturiert und hierarchisiert aufbereitet. Alle  Äste einer Wissenslandkarte sind mit "Syntheseberichten", die auf Projekte, Publikationen, Rechtsvorschriften oder Statistiken verweisen, hinterlegt. Durch einen Einstieg über die neu formulierten Sachgebiete oder über eine freie Stichwortsuche sind die gesuchten Informationen nun schneller auffindbar.

Der aktualisierte Internetauftritt ist weiterhin über Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.forschungsinformationssystem.de erreichbar.
Die Nutzung des Systems ist nach einer kurzen namentlichen Registrierung für den Anwender kostenlos. Ein Verweis auf das elektronische Anmeldeformular befindet sich auf der Einstiegsseite zum FIS.

Individuell von Tür zu Tür

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat am 18. Januar 2011 per Förderbekanntmachung im Bundesanzeiger die Forschungsinitiative „Von Tür zu Tür - Eine Mobilitätsinitiative für den Öffentlichen Personen-verkehr der Zukunft“ ins Leben gerufen. Der mit 25 Millionen Euro geförderte Forschungsschwerpunkt ist ein Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität im ÖPV. Den verschiedensten Mobilitätsbedürfnissen in Beruf und Freizeit gerecht zu werden und eine ungehinderte Teilhabe der Menschen am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten ist Voraussetzung für zeitliche und räumliche Unabhängigkeit, Flexibilität und Eigenständigkeit.

Fokus der Fördermaßnahmen sind personalisierte Navigationsdienste mittels derer der ÖPV-Kunde auf seinem Weg mit aktuellen Informationen zum ÖPV und Fußgängerverkehr begleitet wird. So sollen ihn etwa bei Fahrplan-abweichungen zuverlässige Alternativen schnell und sicher zu seinem gewünschten Ziel führen.

Projektskizzen können beim Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien eingereicht werden.


Weitere Informationen:

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailreinhard.littmann[at]de.tuv.com

Electromobility+

Electromobility+ beabsichtigt langfristige und nachhaltige Bedingungen für die Entwicklung von Elektromobilität in Europa bis 2025 zu schaffen. An Electromobility+ beteiligen sich öffentliche Förderprogramme aus 13 Ländern. Das Fördervolumen umfasst bis zu 30 Mio €. Die EU Kommission kann sich mit bis zu 10 Mio € an der Initiative beteiligen.

Die deutschen Partner sind die Ministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Am 13. Januar fand bei TÜV Rheinland in Köln die zentrale Informationsveranstaltung statt. Knapp 200 Teilnehmer aus allen beteiligten Ländern, darunter Vertreter mehrerer Ministerien und der Europäischen Kommission waren zu diesem Anlass nach Köln gekommen. Teil der Veranstaltung war u. a. ein „Brokerage Event“, bei dem Projektideen und Organisationsprofile in Kurzpräsentationen vorgestellt wurden und Interessenten ihre Kontaktdaten hinterlassen konnten.

TÜV Rheinland koordiniert die Gesamtinitiative und ist maßgeblich für die Organisation der Ausschreibung verantwortlich.


Weitere Informationen:


Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailoliver.althoff[at]de.tuv.com
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.transport-era.net/electromobility.html

CargoCBM - Instandhaltung à la carte

Bedingt durch die Intensivierung des Warenaustauschs innerhalb der erweiterten Europäischen Union und durch den zunehmenden globalen Handel ist mit einem massiven Ansteigen des Güterverkehrs in den nächsten Jahren zu rechnen. Derzeit wird modernes und verfügbares Rollmaterial als einer der Engpässe für weiteres überproportionales Wachstum im schienengebundenen Güterverkehr angesehen. Eine effizientere Instandhaltung kann zur Verbesserung dieser Situation entscheidend beitragen. Beispiele dafür sind u.a. Ausfallzeiten minimieren, Fristen strecken, Verfügbarkeit erhöhen und Kosten senken.

Großes Potential zum Erreichen dieser Ziele wird der Umsetzung einer zustandsabhängigen Instandhaltung im Schienengüterverkehr zugeschrieben. Diese Instandhaltungsstrategie verfolgt den Ansatz, dass Bauteile oder Baugruppen überwacht werden und ein Austausch gezielt am Ende ihrer Lebensdauer erfolgt. Auf diese Weise können sowohl im Betrieb auftretende Schäden und darauf folgende Fahrzeugausfälle als auch verfrühte und eventuell unnötige Wartungen vermieden werden.

In diesem Kontext wurde seitens der TU Berlin und mehreren namenhaften Industriepartnern das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit 1,4 Mio. Euro gefördertes Forschungsprojekt CargoCBM - Condition Based Maintenance ins Leben gerufen. In dem Anfang des Jahres gestarteten Projekt soll sowohl eine autonom arbeitende Überwachungseinheit für Güterwagen als auch eine Software zur Messdatenauswertung und Anbindung an ein Instandhaltungsplanungssystem entwickelt werden.


Weitere Informationen:

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailandreas.eckel[at]de.tuv.com
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.cargo-cbm.de

TÜV Rheinland: ePowered by Passion

Auf der Fachmesse eCarTec in München, 19.-22.10.2010, hat TÜV Rheinland sein breit angelegtes Spektrum von Serviceleistungen für die Entwicklung zukunftsfähiger Elektromobilität präsentiert. Das unter dem Motto „ePowered by Passion“ vorgestellte Leistungsportfolio gliedert sich in die drei Schwerpunktbereiche Infrastruktur, Fahrzeuge mit Batterie sowie Fahrzeugbetrieb.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Dr. Thomas Aubel, Executive Vice President Mobility, zudem die Ergebnisse einer Online-Befragung von 1000 repräsentativen Teilnehmern zum Thema Elektromobilität vor. Ein unerwartet hoher Journalisten-Andrang sowie die Resultate der Befragung sorgten für reichlich Diskussionsstoff am gut besuchten Messestand.

 

Surftipps

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.forschung-elektromobilität.de

Besuchen Sie unsere Website zum Forschungsschwerpunkt Elektromobilität, einer Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Die dort vorgestellten Projekte sind Teil der Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich Mobilität, welche im Rahmen des Konjunkturpakets II beschlossen worden sind

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.fot-net.eu

Das FOT-Net Projekt hat zum Ziel, europäische und internationale Akteure in einer strategischen Netzwerkplattform zu bündeln, um Resultate von Field Operational Tests (FOTs) zu präsentieren und allgemeine Arbeitsinhalte zu identifizieren und zu diskutieren. FOT-Net ist eine Fördermaßnahme, die durch die Europäische Kommission im Rahmen des 7. Rahmenprogramms finanziert wird.

Skizzeneinreichung

Im Rahmen des BMWi-Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ sind Projektskizzen über das Portal easy-Online einzureichen. Projektskizzen dürfen maximal 15 Seiten umfassen. Die Bewertung der vorliegenden Ideen erfolgt jeweils zum Stichtag 31.03. bzw. 30.09 im wettbewerblichen Verfahren.

Weitere Informationen finden Sie  Opens internal link in current windowhier.

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