Invent - Sicherheit im Straßenverkehr
Die Autos der Zukunft müssen intelligenter und sicherer werden. Weniger Unfälle, weniger Staus und damit weniger Stress im Auto machen die Straßen sicherer. Die Ergebnisse der vom BMBF geförderten Forschungsinitiative INVENT (Intelligenter Verkehr und nutzergerechte Technik) können sich sehen lassen. Neue Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme unterstützen Fahrer und Fahrerin in schwierigen Verkehrssituationen und helfen bei der Stauvermeidung.
Die Initiative INVENT wurde mit 32 Millionen Euro gefördert. Weitere 41 Millionen Euro steuerten Schlüsselakteure der deutschen Automobil- und Zuliefererindustrie bei. In acht Teilprojekten zu den Bereichen Fahrerassistenz, Verkehrsmanagement 2010 und Verkehrsmanagement in Transport und Logistik arbeiteten seit 2001 insgesamt 24 Projektpartner gemeinsam an der Entwicklung von intelligenten Autos und am Verkehrsmanagement der Zukunft. Unter anderem haben sie die Entwicklung einer Fahrzeuggeneration auf den Weg gebracht, die in der Lage sein wird, mitzusehen, mitzudenken, zu kommunizieren und den Fahrer oder die Fahrerin in kritischen Situationen aktiv zu unterstützen. Hilfe leistet beispielsweise ein Kreuzungsassistent: Automatisch erkennt er querenden Verkehr an Kreuzungen sowie Gegenverkehr und Stoppschilder. In Gefahrensituationen wird der Autofahrer rechtzeitig gewarnt.
Die acht Teilprojekte sind:
- Fahrumgebungserfassung und Interpretation
- Vorausschauende Aktive Sicherheit
- Stauassistenz
- Fahrerassistenz und Mensch-Maschine-Interaktion
- Verkehrliche Wirkung, Recht und Akzeptanz
- Verkehrsleistungsassistenz
- Netzausgleich Individualverkehr
- Verkehrsmanagement in Transport und Logistik
Ergebnisse der Verkehrsforschungsinitiative INVENT vorgestellt
Am 28.04.2005 hat Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der Verkehrsforschungsinitiative INVENT die herausragende Stellung der Automobil- und Zuliefererindustrie als Schrittmacher für den Forschungstandort Deutschland hervorgehoben.
Das BMBF förderte mit 32 Millionen Euro bei INVENT die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen für aktive Sicherheit im Straßenverkehr sowie effizientes Verkehrsmanagement bei Personenverkehr und Logistik. An dem Konsortium beteiligten sich sämtliche Schlüsselakteure der deutschen Automobil- und Zulieferindustrie. Sie trugen noch einmal 41 Millionen Euro für die Forschung bei.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.invent-online.de
Die Projektergebnisse können Sie hier nachlesen (pdf-Download).
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.
