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"Mobilität und Verkehrstechnologien" - Das 3. Verkehrsforschungsprogramm der Bundesregierung, Februar 2008



Geleitwort zum neuen Verkehrsforschungsprogramm

Mobilität und Verkehrstechnologien sind von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. So gehören z. B. die Automobilindustrie und die Logistik zu den drei größten Branchen unseres Landes. Die deutsche Automobilindustrie erzielte im Jahr 2007 den fünften Exportrekord in Folge und war damit erneut Exportweltmeister. Die Logistik verzeichnete im Jahr 2006 einen Umsatz von 180 Mrd. EUR.

Um diese positive Bilanz in Zeiten der Globalisierung zu sichern und auszubauen gilt es mehr denn je, flexibel auf die sich rasant ändernden Rahmenbedingungen für das nationale und internationale Wirtschaftsgeschehen zu reagieren. Schon aufgrund seiner zentralen Lage in Europa ergeben sich für Deutschland besondere wirtschaftliche und verkehrspolitische Herausforderungen. Hinzu kommen die ökonomischen und verkehrlichen Wirkungen durch die zunehmende Arbeitsteilung, den Übergang von der Produktions- zur Dienstleistungsgesellschaft und den demographischen Wandel. Diese tief greifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen werden begleitet und auch getrieben von einer starken Dynamik der Informations- und Kommunikationstechnologien.

Notwendige Voraussetzung und zugleich Rückgrat unserer modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft ist ein funktionsfähiges und effizientes Verkehrssystem. Unsere Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsdynamik und damit Wachstum und Beschäftigung in Deutschland werden dadurch wesentlich beeinflusst. Ziel der Bundesregierung ist deshalb die Sicherung und nachhaltige Entwicklung des Verkehrssystems, um eine effiziente, sichere sowie sozial- und umweltverträgliche Mobilität von Menschen und Gütern zu gewährleisten.

Hierzu muss insbesondere in neue Technologien investiert werden. Die Bundesregierung unterstützt dabei das Engagement von Wirtschaft und Wissenschaft durch eine gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung moderner Verkehrstechnologien, und zwar auf breiter Front, von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Demonstration in größerem Umfang. Etwas mehr als 10 Jahre nach dem ersten Verkehrsforschungsprogramm von 1996 legt die Bundesregierung nunmehr das 3. Verkehrsforschungsprogramm mit dem Titel „Mobilität und Verkehrstechnologien“ vor.

Das vorliegende Forschungsprogramm ist unter der Federführung des BMWi gemeinsam mit dem BMVBS, dem BMBF, dem BMU und dem BMELV entwickelt worden. Mit seiner neuen Ausrichtung wird insbesondere eine starke Fokussierung auf technologische Entwicklungen gelegt, die ein wesentliches Element einer auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsdynamik zielenden Technologiepolitik des BMWi sind. Den beteiligten Ressorts wird darüber hinaus eine breitere Plattform zur Darstellung ihrer jeweiligen verkehrsbezogenen Forschung geboten, und es wird der Öffentlichkeit und den potentiellen Fördernehmern das vernetzte Handeln der Bundesregierung mit den unterschiedlichen Instrumenten der Forschungsförderung dargelegt.

Das neue Programm bildet den Handlungsrahmen für die Verkehrs- und Mobilitätsforschungspolitik der Bundesregierung in den nächsten Jahren. Die Verkehrspolitik, die Verkehrswirtschaft und die Wissenschaft werden bei der Lösung komplexer Probleme unterstützt. Wesentliche Ziele sind:

-  Mobilität nachhaltig gestalten, d. h. sie unter Berücksichtigung der       wirtschaftlichen Entwicklung und der sozialen Anforderungen mit der langfristigen Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang zu bringen.

-  Leistungsfähigkeit, Effizienz, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit des Verkehrssystems verbessern und hierdurch

-  die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, um Arbeitsplätze in der Verkehrswirtschaft zu sichern und neue zu schaffen.

Die Mobilitäts- und Verkehrsforschung ist somit ein unentbehrlicher Bestandteil einer modernen und zukunftsgerichteten Wirtschafts- und Technologiepolitik.

Michael Glos
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

 

Inhalt

Zusammenfassung

1.     Einleitung

1.1       Ausgangslage und Herausforderungen

1.2       Die Verkehrsforschung innerhalb der Hightech-Strategie

1.3       Die unterschiedlichen Instrumente der Forschungsförderung

1.4       Internationale Zusammenarbeit

2.         Schwerpunkte des Forschungsprogramms

2.1       Forschungs- und Technologieförderung des BMWi

2.1.1    Intelligente Logistik

2.1.2    Mobilität für Menschen im 21. Jahrhundert

2.1.3    Intelligente Infrastruktur

2.1.4    Synergien zur Luft- und Raumfahrt – Verkehrsforschung im DLR

2.2       Verkehrsforschung des BMVBS

2.2.1    Forschung im Dienste moderner Verkehrspolitik

2.2.3    Allgemeine BMVBS-Ressortforschung Querschnittsthemen (allgemeines Ressortforschungsprogramm Verkehr) Forschungsprogramm Stadtverkehr

2.2.4   Verkehrsbezogene Forschung im Rahmen des FuE-Innovationsprogramms der Bundesregierung

2.3       Biokraftstoffforschung im BMELV

2.3.1    Ausgangslage

2.3.2    Schwerpunkte der Biokraftstoffforschung im BMELV

2.3.3    Schwerpunkte der Werkstoffforschung im BMELV

2.4       Umweltbezogene Verkehrsforschung des BMU

2.4.1    Ausgangslage

2.4.2    Forschungsschwerpunkte

2.5       Verkehrsbezogene Forschung des BMBF

2.5.1    IKT 2020

2.5.2    Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft

2.5.3    Mikrosysteme

2.5.4    Molekulare Pflanzenforschung und Systembiologie zur Optimierung von Biokraftstoffen für Antriebskonzepte der Zukunft

2.5.5    Forschung für die zivile Sicherheit

Anhang

I.          Leitfaden der Projektförderung

II.         Ansprechpartner für Fördermaßnahmen der Bundesregierung in der  Verkehrsforschung

III.        Ansprechpartner für Fördermaßnahmen der EU in der Verkehrsforschung

IV.        Deutsch-Französische Kooperation (Deufrako)

 

Das neue Verkehrsforschungsprogramm steht sowohl als Download wie auch als kostenfreie Publikation zur Verfügung.

Namensänderung



Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln

Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.

Vielen Dank.

PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes



Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen

Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet



Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:

  • Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
  • Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
  • Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
  • Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner

Weiterführende Informationen:

 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDetailbeschreibung, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBewerberleitfaden

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität



Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.

Startet den Datei-DownloadNationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

 

Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge



Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".

Weiterführende Informationen:

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWebseite des BMWi

Startet den Datei-DownloadFörderbekanntmachung

Neue Mitarbeiter gesucht



Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.

 

Allgemeine Informationen



 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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