
Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Daniela Wirtz
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
Sabine Blank.
Der PT MVt ist organisiert im
PT - Netzwerk.
Die Vorhabenbeschreibung ist notwendig, damit das BMWi prüfen kann, ob das Vorhaben förderungswürdig ist und an seiner Durchführung ein erhebliches Bundesinteresse besteht. Die Vorhabenbeschreibung ist grundlegender Bestandteil des Antrages und beschreibt die Inhalte und den Aufwand für das geplante Vorhaben. Bei der Vorhabenbeschreibung ist folgende Gliederung zu beachten:
1. Ziele
1.1 Gesamtziel des Vorhabens
Welches Problem, welche Thematik soll bearbeitet werden? Gibt es Missstände, die beseitigt werden sollen? Welche Lösung wird angestrebt und wie soll die Lösung verwertet werden?
1.2 Bezug des Vorhabens zu förderpolitischen Zielen
In welches Handlungsfeld des
Forschungsprogramms ordnen Sie Ihr Thema ein? Warum soll Ihr Vorhaben in diesem Rahmen gefördert werden?
1.3 Wissenschaftliche und/oder technische Arbeitsziele des Vorhabens
Welche wissenschaftlichen und/oder technischen Entwicklungen streben Sie im Rahmen Ihres Vorhabens an? Wie gedenken Sie die Thematik zu bearbeiten? Wie werden Sie die Ergebnisse demonstrieren?
Welche forschungsleitenden Hypothesen liegen Ihrem Vorhaben zugrunde? Welche Modelle kommen warum zur Anwendung? Welche anderen Methoden stehen sonst noch zur Verfügung und warum wählen Sie die von Ihnen vorgeschlagene?
2. Stand der Wissenschaft und Technik; bisherige Arbeiten
2.1 Stand der Wissenschaft und Technik inkl. alternativer Lösungen
Der Stand von Wissenschaft und Technik auf den vom Vorhaben berührten Arbeitsgebieten ist durch aktuelle
Informationsrecherchen (z.B. Literatur- und Patentrecherchen) zu ermitteln; es ist darzustellen, ob
• das Vorhaben bereits Gegenstand anderweitiger Forschungen/Entwicklungen/-Untersuchungen/Patente ist und/oder
• Schutzrechte und Schutzrechtsanmeldungen einer späteren Ergebnisverwertung entgegenstehen können.
2.2 Bisherige Arbeiten der Antragsteller
Hier sollen die bisherigen Arbeiten und Erfahrungen auf dem das Vorhaben betreffenden Fachgebiet, falls möglich mit Veröffentlichungs- und Referenzliste, mitgeteilt werden. Insbesondere sind auch Vorarbeiten, die in das Vorhaben einfließen sollen, darzustellen.
3. Ausführliche Beschreibung des Arbeitsplans
3.1 Arbeitspaketbeschreibungen
Im Arbeitsplan ist der Arbeitsumfang im Einzelnen festzulegen, der unter ökonomisch sinnvollem Einsatz von Ressourcen notwendig ist. Problemstellung, Lösungsansatz und Ziel des Arbeitspaketes sind zu beschreiben.
Es ist darzustellen, in welchem Umfang Personal, Sachmittel und Entwicklungskapazitäten benötigt werden,
Ein Muster als
Download finden Sie hier.
3.2 Meilensteinplanung
Die Ablaufplanung ist insbesondere in Bezug auf Meilensteine so zu gestalten, dass neueste Erkenntnisse - auch Dritter - einfließen können, die eine Änderung oder ggf. sogar einen Abbruch des Vorhabens erfordern würden. Meilensteine sind inhaltlich und zeitlich auszuformulieren und festzulegen.
4. Verwertungsplan
Der Verwertungsplan ist durch jeden Projektpartner einzeln zu erstellen. Er beschreibt die spezifischen Erwartungen und Planungen für die Umsetzung der Ergebnisse des Vorhabens. Der
Verwertungsplan gliedert sich wie folgt:
4.1 Wirtschaftliche Erfolgsaussichten
4.2 Wissenschaftliche und/ oder technische Erfolgsaussichten
4.3 Wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit
Weitere Informationen zum Verwertungsplan finden Sie
hier.
5. Arbeitsteilung/ Zusammenarbeit mit Dritten
In der Vorhabenbeschreibung ist die Zusammenarbeit mit Dritten darzustellen.
Bei Verbundvorhaben ist die Arbeitsteilung im Konsortium darzustellen. Wer ist federführend innerhalb des Konsortiums? Wie wird das Projektmanagement organisiert?
6. Notwendigkeit der Zuwendung
Es ist darzustellen, warum die Zuwendung zur Realisierung des Vorhabens notwendig ist und welche Risiken bei der Durchführung des Vorhabens bestehen:
- wirtschaftliches Risiko
- wissenschaftlich/technisches Risiko
Planungshilfen als Anlagen:
- Arbeitsplan-Matrix (mit verschiedenen Personalkategorien siehe Beispiel)
Muster als Download
- Zusammenfassende Übersicht des Aufwandes aller Projektpartner
- Balkenplan mit Meilensteinen
- ggf. Struktur- / Netzplan
Bitte beachten Sie die für Ihren Förderantrag relevanten Richtlinien des BMWi bei der Gestaltung der Vorhabenbeschreibung. Sie erhalten die für Sie verbindlichen Richtlinien, Hinweise und Nebenbestimmungen hier:
Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis
Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis