TAMS - Total Airport Management Suite

- Quelle: Flughafen Stuttgart
Durch die starke Zunahme des Flugverkehrs und des Warentransports in den letzten 10 Jahren stoßen viele Flughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen. Laut Performance Review Report von Eurocontrol (European Organisation for the Safety of Air Navigation) verursachen Verspätungen im Luftverkehr europaweit mehr als 1,5 Milliarden Euro Kosten pro Jahr. Da nach Expertenschätzungen die Nachfrage nach Lufttransport ungeachtet der Finanzkrise langfristig weiter mit fünf Prozent pro Jahr wächst, wird eine übergreifende, intelligente und gewinnbringende Nutzung vorhandener Ressourcen immer wichtiger, wenn Flughäfen wettbewerbsfähig bleiben wollen.
Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zum 01.12.2009 bewilligte und mit 17.7 Mio. Euro geförderte Forschungsprojekt TAMS (Total Airport Management Suite) soll an dieser Stelle eine Effizienzsteigerung ermöglichen.
Unter Einbindung aller bis zu 60 landseitigen Einzelprozesse und der Schnittstellen zur Luftseite wird erstmalig ein ganzheitliches IT-Konzept für einen optimierten Flughafenbetrieb entwickelt. Durch Zusammenführung einzelner Module und Schnittstellen in einem Flughafenleitstand soll eine neuartige Integrationsplattform geschaffen werden.
TAMS kann Kapazitätsengpässe während des Turnarounds, der Zeit zwischen Landung und Abflug eines Flugzeugs, frühzeitig erkennen und managen. Dadurch werden die Abläufe am Flughafen nicht nur effizienter und kostengünstiger, sondern auch umweltgerechter gestaltet werden.
Ein solches Prognoseinstrument ist von der Denkleistung mit einem Schachprogramm vergleichbar, welches gleichzeitig etliche unberechenbare Gegenspieler (Wetter, Kofferverlust, etc) in seine Planung einbeziehen muss. TAMS visualisiert alle notwendigen Fakten, errechnet Prognosen, liefert Optimierungsvorschläge und unterstützt damit die unterschiedlichen Instanzen eines Flughafens. Auf einer großen Videowand werden Mitarbeitern die laufenden Betriebsprozesse, Randbedingungen wie Sperrungen von Terminalbereichen, erwartete Wetterbedingungen oder Prognosen des weiteren Betriebsablaufes angezeigt. So kann durch TAMS stets anhand eines gemeinsamen Lagebildes koordiniert und entschieden werden. Innerhalb eines 24 Stunden Horizonts wird die Prognose deshalb ständig bis zum Abflug der Maschine in Echtzeit neu gerechnet.
Der Flughafen Stuttgart und der Forschungsflughafen des DLR in Braunschweig dienen für das Forschungsprojekt TAMS als Testgelände.
Die Leitung des aus insgesamt 5 Partnern bestehenden Konsortiums hat hierbei Siemens Mobility übernommen. Die weiteren Projektpartner sind die Barco Orthogon GmbH, die INFORM GmbH, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Flughafen Stuttgart GmbH.
Geplantes Laufzeitende des Projektes ist November 2011.
Ansprechpartner PT MVt:
Helge Kratzel, Tel. +49 221 806 4175
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.tams.aero
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
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Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.