simTD
Sichere intelligente Mobilität - Testfeld Deutschland
Das Forschungsprojekt simTD setzt sich die Erforschung von Technologien, die die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Fahrzeug sowie Fahrzeug und Infrastruktur möglich machen, und deren Erprobungen m Rahmen realer Anwendungen zum Ziel.
Diese Technologien, die unter dem Begriff C2X-Kommunikation zusammengefasst werden, ermöglichen den Austausch von relevanten Daten und Informationen zwischen Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur und sollen im Vorhaben unter Alltagsbedingungen erstmals in einem großräumigen Feldversuch getestet werden. Durch die rechtzeitige Warnung von Fahrern können in Zukunft potenzielle Gefahrensituationen wie Unfälle, Staus oder Fahrbahnglätte vermieden werden. Dazu werden sowohl Testfahrzeuge als auch die Infrastruktur mit Kommunikationseinheiten ausgestattet. Kommunikation findet über Funk (WLAN-Derivate bzw. UMTS) statt. Die auf Seiten der Fahrzeuge bzw. der Infrastruktur zur Verfügung stehenden Informationen können so Anderen zur Verfügung gestellt werden.
Perspektivisch kann dann jeder Fahrer individuelle Informationen über den weiteren Verkehrsverlauf auf "seiner" Strecke erhalten. So wird ihm das nicht einsehbare Stauende in der vor ihm liegenden Kurve durch einen Warnhinweis ebenso deutlich aufgezeigt wie ein sich erst wenige Sekunden zuvor ereigneter Unfall, für den Einsatzfahrzeuge von Polizei, Ambulanz oder Feuerwehr von der Verkehrszentrale eine Vorrangschaltung an signalisierten Knotenpunkten erhalten.
Die Kosten für das Projekt simTD betragen insgesamt 69 Millionen Euro. Die Bundesregierung wird dafür über 38 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Das BMWi fördert simTD mit 19,8 Millionen Euro und das BMBF mit 10,8 Millionen Euro. Das BMVBS finanziert für simTD notwendige Infrastrukturinvestitionen mit rund 8 Millionen Euro. Darüber hinaus steuert das Land Hessen rund 8 Millionen Euro ebenfalls für notwendige Infrastrukturen zu einem Feldversuch bei. Diesen Feldversuch werden in den nächsten vier Jahren deutsche Automobilhersteller, Zulieferer, Telekommunikationsunternehmen und hessische Behörden sowie sechs Forschungseinrichtungen im Raum Frankfurt/Main durchführen.
Ansprechpartner PT MVt:
Sebastian Gerres, Tel. +49 221 806 4163
Gemeinsame Pressemitteilung des BMWi, BMBF und BMVBS vom 20.11.2008
Weitere Informationen unter www.simtd.de.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
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Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.