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Flexible Transportketten



Der BMWI-Programmbereich "Flexible Transportketten" wurde von 35 Projekt-partnern aus den Bereichen Spedition, Verladerschaft, See- und Binnenreederei, Bahnen und Schienenverkehr-Operateure, See- und Binnenhäfenhäfen, System-häuser, Universitäten und Consultants bearbeitet.

Das BMWI-Fördervolumen für den vom 01.03.1997 bis 31.12.2001 angesetzten Programmbereich umfasste 9,3 Mio. € (18,1 Mio. DM).

Ziel:
Ziel der "Flexiblen Transportketten" war es, anhand konkreter Güterströme zu demonstrieren, welchen Beitrag innovative Konzepte und Technologien zu einer besseren Arbeitsteilung und Vernetzung der Verkehrsträger im Güterverkehr leisten können. Die innovativen Lösungen zielen einerseits auf die verstärkte Nutzung umweltfreundlicherer Verkehrsträger in Transportketten (Verkehrs-verlagerung) und andererseits auf die rationelle Abwicklung von Transporten durch höhere Auslastung und Reduzierung von Leerfahrten (Verkehrsvermeidung).

Projektinhalt:
Mit den "Flexiblen Transportketten" wurde eine wirkungsorientierte Forschungs-strategie verfolgt. Vorrangiger Maßstab waren die zu erzielenden Effekte, d.h. die Entlastung der Straße durch bessere Fahrzeugauslastung und vermiedene Lkw-Kilometer. Nicht Einzeltechnologien, sondern techologisch-organisatorische Gesamtkonzepte für die Transportkette standen im Vordergrund.

Struktur des Programmbereichs:
Auf Basis eines Ideenwettbewerbes wurden 16 Demonstrationsfelder ausgewählt. Rund 40 Partner aus den Bereichen Verladerschaft, Spedition, Transport-unternehmen und Zulieferer beteiligten sich an den Flexiblen Transportketten. Der Forschungsschwerpunkt konnte das angestrebte Einsparungsziel zum Abschluss der Projekte mit 143 Millionen vermiedenen LKW-Kilometern im Jahr 2001 deutlich übertreffen. Für das Jahr 2002 und die Folgejahre werden sogar rund 190 Millionen vermiedene LKW-Kilometer jährlich erwartet. Die branchenspezifische Hoch-rechnung der Einzelergebnisse ergibt für dieses Segment des Transportmarkts eine dauerhafte Einsparung von ca. 900 Millionen Lkw-Kilometer pro Jahr. Die geförderten Projekte haben somit zu einer Einsparung von über 20% der Gesamt-fahrleistungen des Straßengüterverkehrs innerhalb des betrachteten Transport-segments geführt. Damit kann dieser Forschungsschwerpunkt insgesamt ein sehr gutes, nachhaltig wirksames Ergebnis vorweisen. Dies war nur möglich, weil zu den ökologischen Vorteilen meist auch wirtschaftliche Vorteile hinzukommen.

35 Partner aus den Bereichen Transportbedarf von Unternehmen, Speditionen, Transportunternehmen und Zulieferer sowie 2 universitäre Einrichtungen nahmen an dem Forschungsschwerpunkt "Flexible Transportketten" teil. An den Gesamt-kosten von 38 Millionen Mark hat sich das BMBF mit rund 18 Millionen Mark (rund 9,3 Mio. €) Fördermitteln beteiligt.

Der Straßengüterverkehr ist in den vergangenen Jahren ständig gewachsen, sein Verkehrsleistungsanteil im Güterfernverkehr hat sich von 1995 bis 2000 um weitere 18%-Punkte erhöht. Die Folge ist eine zunehmende Belastung der Straßen und der Umwelt. Die "Flexiblen Transportketten" sollten dazu beitragen, den notwendigen Güterverkehr ohne Einschränkungen sicherzustellen, aber mit spürbar geringeren unerwünschten Verkehrsfolgen.

Aufgabe der Förderprojekte innerhalb dieses Forschungsschwerpunktes war es, in Demonstrationen mit konkreten Güterströmen nachzuweisen, wie durch Einsatz und Anwendung innovativer Technologien im Gütertransport zum einen die Effizienz der Transporte verbessert werden kann und zum anderen durch eine stärkere Einbindung von Schiff und Bahn in Güter-Transportketten die Straßen entlastet werden können.

Hierzu diente der Ansatz einer verbesserten Arbeitsteilung von Bahn, Lkw und Binnenschiff sowie eine effizientere Nutzung und Auslastung der eingesetzten Verkehrsmittel. So wurde auf die Vermeidung von Leerfahrten und eine bessere Fahrzeugauslastung geachtet. Mit den "Flexiblen Transportketten" wurde eine wirkungsorientierte Forschungsstrategie verfolgt. Nicht Einzeltechnologien, sondern technologisch-organisatorische Gesamtkonzepte für die Transportkette standen im Vordergrund. Entscheidend hierbei sind die zu erzielenden Effekte, also die Entlastung der Straße durch bessere Fahrzeugauslastung und vermiedene Lkw-Kilometer.

Namensänderung



Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln

Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.

Vielen Dank.

PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes



Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen

Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet



Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:

  • Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
  • Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
  • Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
  • Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner

Weiterführende Informationen:

 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDetailbeschreibung, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBewerberleitfaden

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität



Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.

Startet den Datei-DownloadNationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

 

Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge



Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".

Weiterführende Informationen:

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWebseite des BMWi

Startet den Datei-DownloadFörderbekanntmachung

Neue Mitarbeiter gesucht



Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.

 

Allgemeine Informationen



 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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