NEMO - Entwicklung neuer Elektromotoren für die mobile Anwendung
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Minimalemission
Fördervolumen: 1.940.000 €
Laufzeit: 01.02.2000 - 31.12.2002
Projektbetreuung:
Partner:
DaimlerChrysler AG
AFT Fahrzeugtechnik
Temic Telefunken Microelectronic
Aufgabe und Ziel:
In diesem Verbundprojekt sollen grundlegende F&E-Arbeiten für die Entwicklung von Elektromotoren zukunftsfähiger alternativer Antriebssysteme geleistet werden. Elektromotoren werden künftig zur Darstellung emissionsarmer Fahrzeuge in jedem Fall benötigt; unabhängig davon, ob die für diese Fahrzeuge eingesetzte Basistechnologie Brennstoffzellen-, Hybridantrieb- oder Batterietechnologie heißt. Entscheidend bei einer Umsetzung alternativer Antriebskonzepte ist somit die Entwicklung von automobil- und kundengerechten Elektromotoren, das bedeutet hoher Wirkungsgrad, niedrige Baugröße, Gewicht und Kosten.
Es wird ein im Automobilbau gefordertes Antriebskonzept mit einer hohen Integrationstiefe aller Teilsysteme wie Motor-, Leistungs- und Steuerelektronik ein-schließlich der erforderlichen Software entwickelt. Die Teilumfänge dabei sind Gesamtkonzeption, Motorberechnung und -konstruktion mit Auslegung der Kühlungstechnologien mit hohen Kühlwassertemperaturen für kompaktere Bauformen und Sicherheitskonzepte für die entwickelte Hard- und Software. Nach dem Bau eines Prototyps wird eine Prüfstandserprobung durchgeführt.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften wird die Bedeutung der Elektromotoren für den Individualverkehr immer größer. Da bis zum heutigen Tage nur Elektromotoren zum Einsatz kommen, die für den Automobilsektor ungeeignet sind und nicht für die Großserien ausgelegt sind, ist es erforderlich, zielgerichtet neue elektro-motorische Gesamtsysteme zu konzipieren. Für die Fahrzeuganwendung ist es entscheidend, eine enge räumliche Integration von Motor und dazugehöriger Regel- und Leistungselektronik zu realisieren. Unter dieser Prämisse müssen bei der Integration der Elektronik am Motor neue Aufbau- und Verbindungs-technologien und Kühlkonzepte entwickelt werden, die den hohen technischen Anforderungen genügen. Unter Ausnutzung einer modularen Aufbauweise sollen die vorgesehenen Einsatzbereiche in Hybrid-, Brennstoffzellen- und Batterie-fahrzeugen abgedeckt werden.
Ergebnis:
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.