Minimalemission
Ziel des BMWi-Forschungsbereiches: Ziel des Forschungsbereiches "Auf dem Weg zur Minimalemission" war es, das Spannungsverhältnis zwischen Verkehr, Ökonomie und Ökologie weiter zu reduzieren. Hierzu sollten sowohl die Potentiale konventioneller Antriebe weiter ausgeschöpft werden als auch die Zukunft neuer Fahrzeugkonzepte und alternativer Antriebe und Kraftstoffe unter Einschluss "nachfossiler" Energieformen vorbereitet werden. Im Bereich der konventionellen Antriebe war hierbei die Entwicklung von Technologien zur Minimierung der Emissionen von Stickoxiden, Partikeln und Kohlendioxid vorrangig. Auf dem Sektor der zukünftigen Antriebe sollten langfristige Strategien und Technologien für eine klimaverträgliche, lärmarme, sichere und dennoch kostengünstige zukünftige Mobilität entwickelt werden.
Inhalt:
Die derzeit in Vorbereitung befindlichen Forschungsvorhaben sind Ergebnis eines Ideenwettbewerbs, aus dem 28 Vorschläge für eine Förderung ausgewählt wurden.
Auf dem Gebiet der konventionellen Antriebe haben diese schwerpunktmäßig die Reduzierung der Emissionen von Dieselmotoren zum Inhalt. Dies betrifft Ansätze zur Emissionsreduzierung durch Abgasnachbehandlung mit Hilfe von neuen Konzepten für Partikelfilter und deren Regeneration, neuen Ansätzen zur Stickoxidreduzierung durch Speicherkatalysatoren, additivgestützte Reduktionskatalysatoren auf Basis von Ammoniak in verschiedenen Ansätzen, wie auch der Kombination von Partikelfilter und Stickoxidkatalysator.
Weiterhin soll untersucht werden, wie groß das Potential allein von motorseitigen Maßnahmen zur Einhaltung zukünftiger Grenzwerte ist. Darüber hinaus sollen in verschiedenen Vorhaben neuartige Sensoren und Regelkonzepte zur Emissionsreduzierung sowie auch die zur Erfassung der minimalen Emissionen zukünftiger Fahrzeuge dringend notwendige Messtechnik entwickelt werden. In einem Vorhaben soll eine optimale Katalysatortechnologie für zukünftig Ottomotoren mit minimalsten Emissionen entwickelt werden.
In den zur Förderung vorgesehenen Vorhaben zur Entwicklung zukunftsfähiger, alternativer Konzepte handelt es sich um Ansätze für Elektro- und Hybridantriebe sowohl für den Straßen- als auch den Schienenbereich. In diesem Zusammenhang sollen neuartige E-Motorkonzepte entwickelt werden, die speziell auf die Belange der Fahrzeugantriebe, d.h. kompakt, leistungsstark und preisgünstig, ausgerichtet sind. In einem Vorhaben soll die Integration eines brennstoffzellenversorgten Antriebes in ein Stadtbahnfahrzeug sowie dessen Erprobung bei Verwendung von Wasserstoff erfolgen. Weiter Vorhaben haben die Entwicklung optimaler Antriebsregelungs- und Fahrzeugbetriebsstrategien unter Nutzung neuartiger Antriebs- und Telematik-Technologien zum Ziele. Weiterhin sollen jeweils in einem Vorhaben neue Konzepte zur Nutzung von Flüssig- bzw. Erdgas in Verbrennungsmotoren realisiert und erprobt werden.
Die ausgewählten Vorhaben zur Reduzierung der Lärmemission beziehen sich Überwiegend auf Lösungsansätze im Bereich des Schienenverkehrs. Ansätze zur Lärmbekämpfung konzentrieren sich hier auf neue bzw. weiterentwickelte Konzepte von Fahrwerke für Güter- und Nahverkehrsfahrzeuge, da diese beiden Fahrzeugkategorien am stärksten für die Lärmemission des Schienenverkehrs verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang sollen auch Grundlagenuntersuchungen zur Lärmausbreitung und zur Lärmminderung an den Fahrwegen durchgeführt und neue Konzepte zur Lärmminderung an festen Fahrbahnen erprobt werden. Ergänzend zu diesen Aktivitäten sollen in einer Studie die Potentiale der Naturierung von Stadträumen zur Lärmreduzierung untersucht werden.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
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PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.