FREIMOVE - Freizeitgroßeinrichtungen
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Freizeitverkehr
Fördervolumen: 1.003.000 €
Laufzeit: 01.08.2000 - 31.10.2002
Projektbetreuung:
Institut für Stadtbauwesen
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
52074 Aachen
Tel.: 0241/80-25200
Fax: 0241/80-22247
www.rwth-aachen.de/isb
Partner:
Lehr- und Forschungsgebiet Umweltverträgliche Infrastrukturplanung
Bergische Universität Wuppertal
Pauluskirchstr. 7
42285 Wuppertal
Tel.: 0202/439-4112
Fax: 0202/439-4220
www.bauing.uni-wuppertal.de/luis
Institut für Soziologie
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Eilfschornsteinstr.7
52074 Aachen
Tel.: 0241/80 96 099
Fax: 0241/88 88 389
www.rwth-aachen.de/ifs
Institut für Psychologie
Technische Universität Braunschweig
Winzererstr. 121
80797 München
www.psychologie.tu-bs.de
Aufgabe und Ziel:
Skihallen auf dem flachen Land, riesige Einkaufszentren und Erlebnisparks – Großeinrichtungen der Freizeit sind sehr beliebt – mit steigender Tendenz. Wie die Menschen allerdings ihr Ziel erreichen und ob sie ihren Weg als bequem oder stressig empfinden ist bisher nicht geklärt.
Fünf Institute haben sich daher zusammengeschlossen und fragen nach:
Zwischen Mai und Dezember 2001 wurden rund 6.500 Besucherinnen und Besucher in 12 großen Freizeitzentren nach ihren Motiven und Erfahrungen befragt.
Wurde das Auto, die Straßenbahn oder der Bus zur Anreise gewählt?
Was machen die Menschen sonst noch in ihrer freien Zeit?
Wieso haben sie gerade dieses Zentrum zu diesem Zeitpunkt ausgewählt?
Jede interviewte Person erhielt als "Dankeschön" die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen. Als Hauptgewinne wurden ein Fahrrad und Freikarten verlost. Außerdem wurden meistens kleine Präsente der Freizeiteinrichtung verteilt.
Ziel der Studie ist es, neue Handlungskonzepte zur verkehrlichen Erschließung, zur Verkehrsangebotsgestaltung und zum Mobilitätsmanagement zu entwickeln. Dabei arbeiten die Forscher eng mit den Freizeitzentren und örtlichen Verkehrsbetrieben zusammen. Weitere 1.600 Haushaltsbefragungen runden im Frühjahr 2002 in den Räumen Düsseldorf-Duisburg-Bottrop sowie Niederrhein-Duisburg-Essen-Dortmund die Datenerhebung ab.
Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch der öffentliche Personennahverkehr bei der Fahrt zu Großeinrichtungen der Freizeit eine bedeutende Rolle spielen kann. Voraussetzung ist jedoch eine hohe Qualität der Verbindung durch z.B. hohe Taktfrequenzen, gute Anschlusssicherheit, ausreichender Kapazität, moderne Fahrzeuge usw. So nutzen beispielsweise annähernd 50% (je nach Spiel) der Besucher der "Rhein Fire Party" das Angebot der Rheinbahn - und das trotz eines hervorragenden Parkplatzangebotes.
Es hat sich auch gezeigt, dass Großeinrichtungen der Freizeit häufig die einzige Freizeitaktivität eines Tages sind, d.h. die Besucher kommen direkt zur Einrichtung und fahren anschließend wieder nach Hause. Oft werden jedoch auch mehrere Freizeitaktivitäten gekoppelt.
So ist z.B. der Besuch eines Restaurants oder einer Schankwirtschaft nach dem Besuch der Freizeitgroßeinrichtung beliebt, wenn die räumliche Lage dies unterstützt.
Alle Ergebnisse und Methoden werden nach Abschluss der Arbeiten den Verkehrsplanern per Internet zur Verfügung stehen. Zusätzlich profitieren die untersuchten Zentren ganz direkt von der Studie.
Gemeinsam mit den Wissenschaftlern erarbeiten sie Lösungswege für ihre drängenden Verkehrsfragen – zum Vorteil für die Besucher, die auch in Spitzenzeiten zukünftig ohne "stop and go" ihr Ziel erreichen sollen.
Ergebnis:
Ergebnisse zum Projekt "FREIMOVE" können auf der Homepage www.freimove.de eingesehen werden.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.
