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FRAME - Freizeitverkehr älterer Menschen



Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Freizeitverkehr

Fördervolumen: 1.210.000 €

Laufzeit: 01.10.2000 - 30.09.2003

Projektbetreuung:
Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn
Meckenheimer Allee 166
53115 Bonn

Partner:
Geographisches Institut der Universität Bonn
Meckenheimer Allee 166
53115 Bonn 

Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Universität Dortmund
Universität Dortmund
Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung
Fakultät Raumplanung
44221 Dortmund

Aufgabe und Ziel:
Die Freizeitmobilität älterer Menschen wird aufgrund der demographischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Zukunft in ihrer Bedeutung erheblich zunehmen. Da ältere Menschen zunehmend über Führerschein und Pkw verfügen, ist dabei mit einer stark zunehmenden Pkw-Nutzung zu rechnen. Gleichzeitig ist mit dem "Hineinwachsen" jüngerer Lebensstile in die ältere Bevölkerung von einer erheblichen Differenzierung der Freizeit- und Mobilitätsnachfrage auszugehen, insbesondere unter "Jungen Alten". Dennoch sind bei (einigen) Älteren in erheblichem Maß Einschränkungen der Mobilität festzustellen, die mit einem Mangel an Beteiligung am öffentlichen Leben sowie Einbußen an Lebensqualität verbunden sind.

Ziel des Projekts FRAME war die Entwicklung umwelt- und sozialverträglicher sowie wirtschaftlich tragfähiger Mobilitätsangebote für Freizeitaktivitäten älterer Menschen. Eine wichtige Leitfrage war, welche Formen von Verkehr von Älteren in ihrer Freizeit wahrgenommen, präferiert und genutzt werden. Welche Gründe stehen beispielsweise der ÖPNV-Nutzung entgegen, welche nutzerspezifischen Angebote fehlen? Wird die Freizeit eher kleinräumlich in der Wohnumgebung verbracht, oder sind heutige ältere Menschen "hypermobil" und immer auf Achse? Wie werden unterschiedliche Verkehrsmittel bewertet? Welche Einflussgrößen steuern die Nachfrage nach Freizeitmobilität? Trägt der Pkw zur Zufriedenheit und zur Mobilität bei?

Das Projekt basierte im Wesentlichen auf drei Bausteinen:
(1) bundesweite Recherche planerischer Strategien für den Freizeitverkehr sowie der Berücksichtigung der Belange älterer Menschen in der Raum- und Verkehrsplanung sowie in der kommunalen und regionalen Politik;
(2) Analyse infrastruktureller Rahmenbedingungen, insbesondere ÖV-Angebote und Freizeitangebote in der Untersuchungsregion sowie im unmittelbaren Wohnumfeld;
(3) Haushaltsbefragung als Kernbestandteil der Erhebungen. Als Untersuchungs-räume dienten die Region Bonn sowie ein Teilgebiet der Eifel. Damit ließ sich insbesondere zwischen Kernstadt, suburbanem und ländlichem Raum differenzieren, aber auch innerhalb der jeweiligen Räume ließ die Größe der Stichprobe (n=4.500) eine feinkörnige Differenzierung zu.


Ergebnis:
Im Projekt wurden Vorschläge zur Problemlösung erarbeitet, die unter Berücksichtigung gesamtgesellschaftlicher Ansprüche (Nachhaltigkeit) den differenzierten Bedürfnissen älterer Menschen nach Freizeitmobilität gerecht werden sollen. Zugunsten einer praxisnahen, umsetzungsorientierten Vorgehensweise wurde in die Problemlösungsansätze neben der Perspektive der (potenziellen) Nutzer auch die Sicht der Anbieter von Freizeiteinrichtungen und der Verkehrsanbieter einbezogen. Zum Einen wurden die Vorschläge in einem Workshop an der Universität Bonn evaluiert, zum Anderen stand das Projektteam im losen Austausch mit verschiedenen Experten aus Planung und Verwaltung.

Veröffentlichung:
Rudinger, G. / Holz-Rau, C. / Grotz, R. (Hg.): Freizeitmobilität älterer Menschen. Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Verkehr 4. Dortmund: Universität.

Namensänderung



Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln

Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.

Vielen Dank.

PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes



Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen

Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet



Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:

  • Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
  • Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
  • Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
  • Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner

Weiterführende Informationen:

 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDetailbeschreibung, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBewerberleitfaden

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität



Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.

Startet den Datei-DownloadNationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

 

Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge



Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".

Weiterführende Informationen:

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWebseite des BMWi

Startet den Datei-DownloadFörderbekanntmachung

Neue Mitarbeiter gesucht



Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.

 

Allgemeine Informationen



 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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