Freizeitverkehr
Der Freizeitverkehr galt in der Verkehrs-wissenschaft bisher als disperser Verkehr, der statistisch schwer zu fassen ist. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde er wissenschaftlich ungenügend beachtet und war nicht Grundlage von verkehrsplanerischem Handeln.
Andererseits wird der zu Freizeitzwecken zurückgelegte Verkehr je nach Quelle auf 40%-50% des gesamten Personenverkehrs geschätzt.
Dieser Tatsache will das BMBF mit dem Förderschwerpunkt Freizeitverkehr Rechnung tragen.
Ziel ist es, die Einflüsse und Bestimmungsgrößen dieser Verkehrsart besser zu verstehen und das interdisziplinär erarbeitete Wissen für alle an der Verkehrswissenschaft, Verkehrsplanung und Verkehrspolitik beteiligten Disziplinen und Institutionen verfügbar zu machen.
Der Förderschwerpunkt Freizeitverkehr wurde in einem interdisziplinären Workshop 1996 im Wissenschaftszentrum Berlin WZB als gesondertes Handlungsfeld identifiziert. In der Folge wurden zwei Experten-Brainstorming und eine Expertise zum Themenfeld nachgeschaltet, die die Aufgabe hatten, Themenkorridore zu erarbeiten.
Den Abschluss bildete ein interdisziplinärer Workshop im Dezember 1998 in Bonn, auf dem die Themenkorridore des Freizeitverkehrs diskutiert und der konkrete Forschungsbedarf ermittelt wurde.
Das BMBF griff die ermittelten Themen in der Förderbekanntmachung Freizeitverkehr im März 1999 auf. Der damit eingeleitete Ideenwettbewerb erbrachte 59 Ideenskizzen, aus denen unter Einschaltung eines unabhängigen Experten-Gremiums 6 Ideenskizzen ausgewählt wurden. Die hinter diesen Ideenskizzen stehenden Projekt-Konsortien wurden aufgefordert, einen Förderantrag beim BMBF einzureichen.
Alle 6 Projektnetzwerke, die aus bis zu 9 Partnern bestehen, sind durch das BMBF bewilligt und inmitten der praxisbezogenen Arbeit. Unter den beteiligten Partnern befinden sich (Fach-) Hochschulen, Gebietskörperschaften, Vereine, Mobilitäts- und Informationsdienstleister ebenso wie Planungsbüros und Tourismusdienstleister.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.
