Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
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Teilkette Hafen - Schiene - Kunde

Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Flexible Transportketten

Fördervolumen: 449.500 €

Laufzeit: 01.06.1997 - 31.12.1998

Projektbetreuung:

Partner:
 - POSEIDON Schifffahrt AG
 - Enso Nord Transportgesellschaft mbH, Lübeck

Aufgabe und Ziel:
Das beantragte Vorhaben trägt vorrangig der Verkehrsverlagerung von seewärts eingehenden Transporten auf die Bahn Rechnung. Es beinhaltet zusätzlich Elemente der rationellen Transportabwicklung, da durch den Bündelungseffekt mittels Bahn-Ganzzügen die Fahrzeugeinsätze im Straßenverkehr halbiert und um 20% höhere Auslastungen im Bahntransport erreicht werden sollen.
Gesamtziel des Vorhabens ist es, den Papiertransport von finnischen Produzenten über den Lübecker Hafen hin zu den Kunden in Süd- und Mitteleuropa auf dem Landweg vom Lkw-Transport in Richtung Schienentransport zu verlagern.

Projektinhalt:
Der jetzige Transport sieht hauptsächlich eine Zwischenlagerung im Hafen vor, und von dort werden die Ladungen als Einzelpartien für die einzelnen Kunden zusammengestellt. Eine geeignete Bündelung der Papier- und Zellstoff-Ladungen in Bezug auf zielreine Waggon-Gruppen sowie ein verstärkter Einsatz von Wechselaufbauten im kombinierten Verkehr unter Einsatz EDV-unterstützter Ladungsdispositionssysteme lassen neue Unternehmensstrategien zu, die den Einsatz der Bahn wirtschaftlich machen. Als Potential zur Verlagerung von der Straße auf die Schiene stehen im Fall dieser Transportkette 1 Mio. t pro Jahr zur Verfügung. Die angestrebte Verlagerungsmenge von 0,3 Mio. t auf die Schiene würde zu 250 Mio. Tonnenkilometer/Jahr Einsparungen im Straßentransport bzw. zur Verringerung von 15.000 Fahrzeugeinsätzen/Jahr führen. Dies würde im schon existierenden Bahntransport, den der Carrier Railship durchführt, einer Auslastungserhöhung um 20% entsprechen.
Diese Verlagerungseffekte lassen sich erreichen, wenn die Transportkette zwischen Papierproduzent, Reeder/Spediteur, Carrier/Bahn und Kunde in direkter und aktueller Abstimmung aufgebaut werden kann. Der Einsatz moderner Informationssysteme und klar definierte Kommunikations-Schnittstellen zwischen den Partnern sind dazu die Voraussetzung.

Das Vorhaben hat auf diese Problemstellung 2 wesentliche Lösungen:

1. Entwicklung und Pilotierung einer Auftragsbündelung der bisher einzeln transportierten Ladungen mit dem Ziel der Bildung möglichst vieler Ganzzug-Kombinationen.

2. Konzeption und Realisierung eines Waggonverfolgungssystems, mit dem aktuelle Statusanfragen und -auskünfte für die Auftraggeber und die Kunden, aber auch für die transportverantwortlichen Unternehmen ermöglicht werden. Um die bedeutende Kommunikationsschnittstelle zur Bahn zu realisieren, ist die Frachtkontor Finnland OHG Railship Services im Unterauftrag eingeschaltet, unter deren Regie die bereits bestehenden Bahnverkehre ablaufen.

Ergebnis:
Ergebnisse und weitere Informationen zum Projekt "Teilkette Hafen – Schiene – Kunde" können Initiates file downloadhier heruntergeladen werden.