Rhein/Donau - COPIT - Computer in der Partikulierschifffahrt in integrierten Transportketten" (Aufbau eines Informations- und Kommunikations- systems als Basis für die Partikuliere am Beispiel Rheinschifffahrt)
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Flexible Transportketten
Fördervolumen: 395.500 €
Laufzeit: 01.05.1998 - 31.07.2000
Projektbetreuung:
Partner:
- Bonamare, Köln
- Dillinger Hütte
- STN Atlas Electronik, Hamburg
- 5 Partikuliere der Rheinschifffahrt
Aufgabe und Ziel:
Mit 5 Partikulieren und 3 landseitigen Beteiligten (Verlader, Makler und Spedition) soll ein neues Transportkonzept entwickelt werden, das der Partikulierschifffahrt selbst hilft, ihr Potential ausgelasteter einzusetzen, das aber auch die beteiligten und zukünftig sich anschließenden Verlader und Speditionen in die Lage versetzt, anhand gemeinsamer Akquisition verstärkt Transporte auf die Binnenschifffahrt zu verlagern.
Es wird ein verkehrstelematisches, interaktives Informations- und Kommuni-kationssystem aufgebaut, das man bisher in der Partikulierschifffahrt kaum kennt. Dadurch wird ein Verlagerungseffekt von Fahrzeugeinsätzen im Straßenverkehr zugunsten der Binnenschifffahrt möglich, der die augenblicklich vorhandenen Leer-fahrten von 32 % um ca. 20 % reduziert. Das entspricht einer Reduktion um 1,44 Mio. Km/Jahr, die von der Straße auf das Binnenschiff gezogen werden können.
Das globale Ziel ist, eine neue Kommunikationsstruktur für die Partikuliere auf dem Rhein bzw. der Donau aufzubauen, die über den reinen Telefon- und Fax-Dienst hinausgeht. Dazu müssen bei den Partikulieren und deren Auftraggebern Kommunikationsnetze aufgebaut werden, die sämtliche Geschäftsprozesse über ein einheitliches Informationssystem abbilden und eine durchgängige Ablauf-organisation zwischen allen Beteiligten gestattet (Hauptaufgabe der Binnenschiffs-verwaltungsgesellschaft Bonamare und der STN Atlas Elektronik). An 3 exemplarischen Transportketten, die die ARA-Häfen, das Ruhrgebiet und den Donauabschnitt Regensburg-Wien einbeziehen, wird demonstriert, dass zusätzliche Ladungen (u.a. Container im Mischbetrieb mit Massengut) und bessere Auslastung durch ein neu implementiertes Ladungs- und Steuerungssystem für die Disposition auch in der Binnenschifffahrt möglich sind. Zusammengefasst stellt dieses Projekt den Versuch der gemeinsamen Gestaltung von Dispositionsaufgaben zwischen Verlader und Transporteur (Partikulier) in der Binnenschifffahrt dar.
Ergebnis:
Ergebnisse und weitere Informationen zum Projekt "Rhein/Donau – COPIT – Computer in der Partikulierschifffahrt in integrierten Transportketten" können hier heruntergeladen werden.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.