Integratives Dienstleistungskonzept
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Flexible Transportketten
Fördervolumen: 565.000 €
Laufzeit: 01.06.1998 - 31.01.2001
Projektbetreuung:
Partner:
- BTZ Bayerische Trailerzug Ges.
- DANZAS Lebensmittelverkehre
Aufgabe und Ziel:
Die systembedingten Vorteile des kombinierten Verkehrs Schiene/Straße können heute im Bereich temperaturgeführter Transporte mit gekühlter und tiefgekühlter Ware nicht ausreichend genutzt werden. Die für das Kühlgut notwendige durch-gängige Protokollierung und Überwachung der Kühlkette kann bei reinen LKW-Transporten relativ einfach realisiert werden, da im Falle einer Störung der Fahrer die notwendigen Schritte einleiten kann.
Im unbegleiteten Kombinierten Verkehr auf der Schiene stellt sich die Situation anders dar. Hier fehlen derzeit entsprechende Überwachungseinrichtungen, um an den Ladeeinheiten (Container/Wechselbehälter/Trailer) wichtige Zustandsdaten, wie die aktuelle Temperatur und den Betriebszustand des Kühlgutes, zentral abzufragen. Diese Situation führt dazu, dass über die Bahn praktisch keine Tiefkühltransporte vollbracht werden.
Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes von DANZAS und BTZ soll untersucht und demonstriert werden, wie eine entsprechende Organisations- und IuK-Infra-struktur, wie sie für den Transport tiefgekühlter Güter unbedingt benötigt wird, für ein bi-modales Verkehrssystem aufgebaut werden muss. Wesentliche Inhalte sind die Zustandsanalyse während des Transportes sowie der Zugriff des Kunden auf die jeweiligen Daten. Für Störfälle sollen Auffanglösungen entwickelt werden.
Während BTZ im Rahmen des Projektes die Verantwortung für den Transport und die Überwachung der bi-modalen Tiefkühltrailer einschl. der IuK-Infrastruktur übernimmt, besteht die Aufgabe von DANZAS in der Erprobung des neuen Angebotes und der organisatorischen Integration bi-modaler Kühlverkehre in das Speditionsnetz von DANZAS-Lebensmittelverkehre GmbH. Im Rahmen der Demonstration sollen durch Anwendung dieser Technologien rd. 1 Mio. LKW-Kilometer auf die Schiene verlagert werden.
Der Hauptansatz des Vorhabens besteht in der Integration unterschiedlicher innovativer Komponenten zu einem Gesamtsystem: Bi-modal-Technik, Zustands-erfassung und Statusübermittlung im unbegleiteten Schienenverkehr, Sendungs-verfolgung, Kundenanbindung für die Statusübermittlung. Es handelt sich damit überwiegend um innovative technologische Komponenten, die im Grundsatz entwickelt sind und nun im Rahmen des Vorhabens zu einem Gesamtkonzept verknüpft und im Betrieb demonstriert werden sollen.
Ergebnis:
Ergebnisse und weitere Informationen zum Projekt "Integratives Dienstleistungs-konzept" können hier heruntergeladen werden.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.