Effiziente Verladung heterogen gepackter Paletten
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Flexible Transportketten
Fördervolumen: 525.000 €
Laufzeit: 01.05.1997 - 30.04.2000
Projektbetreuung:
Partner:
- Henkel KgAA
- Schmitz Fahrzeugbau
- LOGIPLAN
Aufgabe und Ziel:
Ziel des Vorhabens ist die Auslastungsverbesserung von Sattelaufliegern und Wechselbehältern mit Planenaufbauten im Straßenverkehr durch DV-gestützte Beladungsoptimierung und Einsatz der Doppelstocktechnik. Die in den Henkel-Verkehren eingesetzten Fahrzeuge sind heute nur mit ca. 10 t bei einer Nutzlast-kapazität der Auflieger bis zu 25 t ausgelastet. Das Problem liegt sowohl in der Stapelfähigkeit der hier in Frage kommenden, palettierten Ware wie gleichermaßen in der freien Zugriffsmöglichkeit auf die einzelne Palette bei der Verteiltour.
Die Doppelstock-Verladung mit höhenverstellbaren Zwischenböden ist bei Fahrzeugen mit festem Aufbau (sog. Kofferaufbau, z.B. Kühlfahrzeuge) seit mehreren Jahren eingeführt. Der feste Aufbau gibt hier die erforderliche Stabilität für den Zwischenboden und die Ladung in der 2. Ebene.
Nachteile der "Kofferaufbauten" sind:
- nur Heckbe-/entladung möglich (sequentielle Be-/Entladung),
dagegen bei Planenfahrzeuge durch seitlichen Zugang
weitgehend freier Zugriff auf die Ladung
- i.d.R. teurer und schwerer als Planenaufbauten (Nutzlastverluste).
- Kofferfahrzeuge eignen sich deshalb nur für spezielle Verkehre.
Die Übertragung der Doppelstocktechnik auf Planenaufbauten im großen Stil scheiterte bislang an der erforderlichen Stabilität.
Verkehrlich/organisatorisch bedingt die Doppelstock-Verladung eine DV-gestützte Beladungsoptimierung, die den Möglichkeiten der Doppelstock-Verladung Rechnung trägt, sowie für die übergreifende Laderaumdisposition eine Vernetzung und einen Zugriff der an der Transportkette Beteiligten (Verlader, Lagerbetreiber, Spediteur, Frachtführer) auf das DV-Instrument. Die Basissoftware für das DV-Instrument bildet das bestehende Programmsystem "Loaddesign" der Fa. Logiplan, welches im Vorhaben um die Doppelstock-Funktionen sowie um die Berücksichtigung des Zusammenladeverbotes bei Gefahrgütern erweitert wird.
In dem Kooperationsvorhaben Henkel/Schmitz/Logiplan werden alle o.a. Elemente in einer Transportkette zusammengeführt. Henkel ist verantwortlich für das Ladungsaufkommen und die einzuschaltenden Spediteure/Lagerbetreiber, Schmitz für die Fahrzeugtechnik und Logiplan für die Beladungsoptimierung. Durch Einsatz der Doppelstocktechnologie bei Planen-Fahrzeugen erwartet Henkel eine Verbesserung der Fahrzeugauslastung von rd. 30%, die in der Pilotanwendung zu einer Reduzierung von rd. 1,2 Mio. Fahrzeug-km führt.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
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Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.