Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
Öffnet externen Link in neuem FensterPT - Netzwerk.

NahviS - Neue Nahverkehrsangebote im Naturpark Südschwarzwald

Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: PNV Region

Fördervolumen: 1.193.224 €

Laufzeit: 01.09.2001 - 30.09.2005

Projektbetreuung:

Partner:
Öko-Institut e.V.
Willi Loose
Tel.: 0761/45 2 95-18
Postfach 6226
79038 Freiburg
w.loose@oeko.de
www.nahvis-schwarzwald.de

Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH
Dipl. Soz. Steffi Schubert
Tel.: 069/7076919-28
Hamburger Allee 45
60486 Frankfurt am Main
schubert@isoe.de
www.isoe.de


Freiburger Auto-Gemeinschaft e.V.
Dipl.-Päd. Matthias-Martin Lübke
Tel.: 0761/2024-509
Wentzingerstraße 15
79106 Freiburg
mmluebke@car-sharing-freiburg.de
www.car-sharing-freiburg.de


SBG SüdbadenBus GmbH
Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt (FH) Bernhard Nefzger
Tel.: 0761/3 68 03-339
Bismarckallee 2a
79098 Freiburg
b.nefzger@suedbadenbus.de
www.suedbadenbus.de



Aufgabe und Ziel:
Mobilität im ländlichen Raum ist nach Meinung vieler Menschen nicht ohne eigenes Auto zu bewältigen. Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren mancherorts zu selten, um eine unabhängige Fortbewegung zu garantieren, und sind zudem meist auf die Bedürfnisse des Schülerverkehrs ausgerichtet. Das Fahrrad ist im bergigen Gelände und über größere Entfernungen keine geeignete Alternative, um aus den kleinen Gemeinden in die nächstgelegenen Mittelzentren zu gelangen. So kommen im ländlichen Raum Anfang des 21. Jahrhunderts im Durchschnitt weit über 600 Pkw auf 1.000 Einwohner. Das Forschungs- und Umsetzungsprojekt NahviS möchte hierzu neue Mobilitätsalternativen anbieten. Für die Bewohner und Bewohnerinnen sowie Gäste im Untersuchungsgebiet südlicher Schwarzwald werden neue Mobilitätsangebote zugeschnitten, die im Schnittpunkt zwischen dem herkömmlichen liniengebundenen ÖPNV und dem eigenen Auto angesiedelt sind.

Neue flexible Busangebote können den ÖPNV in den ländlichen Gemeinden attraktiver machen. Sie kommen bei vorherigem Anruf zu den Haltestellen und tragen dazu bei, dass die Busse auf ihrem Linienweg keine zeitraubenden Umwege in Ortsteile abseits der Hauptrichtung machen, wenn dort gerade niemand ein- oder aussteigen möchte. Mit Hilfe flexibler Angebote können aber auch zusätzliche Verkehrsanbindungen, zum Beispiel abends oder am Wochenende, geschaffen werden. Ziel der Projektkonzeption ist es, bestehende liniengebundene ÖPNV-Angebote im Untersuchungsgebiet durch flexible Angebote sinnvoll zu ergänzen und nicht durch solche Angebote zu ersetzen.

Die bestehenden und die neuen Mobilitätsangebote sollen den Bewohnern und Besuchern mit Hilfe von Mobilitätszentralen vermittelt werden. Dazu eignen sich bestimmte Nahverkehrsbahnhöfe in der Region, die mit Beratungs- und Betreuungspersonal besetzt werden und einen Fahrkartenverkauf anbieten. Je nach Standort finden sich dort weitere ortspezifische Angebote.

In einigen kleineren Gemeinden um Freiburg herum gibt es bereits heute die Möglichkeit, ein kostengünstiges, verkehrsentlastendes Gemeinschaftsauto (Car-Sharing-Fahrzeug) zu nutzen. Dieses Angebot wollen wir auf weitere Gemeinden im Untersuchungsgebiet ausdehnen. Weitere Angebotsformen für das Car-Sharing sollen auch die Gemeindeverwaltungen, Kirchengemeinden und Vereine einbeziehen. Zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten entstehen in Zusammenarbeit mit den Beherbergungsbetrieben und richten sich an Urlaubsgäste.

Grundlage der Untersuchung ist eine mehrstufige Befragung zu den Mobilitätsorientierungen und -bedürfnissen der Bevölkerung im Südschwarzwald. Mit ihrer Hilfe werden die Akzeptanzbedingungen für die neuen Mobilitätsangebote konkretisiert und Nutzungshemmnisse abgefragt, aber auch Mobilitätsbedürfnisse erfasst, denen heute noch kein adäquates Angebot gegenübersteht. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden neue Angebote und Informationen gestaltet und zielgruppenspezifisch vermittelt.

Abgerundet wird das Untersuchungsdesign durch die Aufnahme bestehender Mobilitätsangebote und -strukturen im Untersuchungsgebie und eine abschließende Evaluation der Projektergebnisse und Nutzungsdaten der neuen Angebote durch die Bevölkerung und Gäste der Region.


Ergebnis:
Informationen zu den Ergebnissen des Projektes stehen im Internet-Angebot des Projekts unter www.nahvis-schwarzwald.de oder hier zum Download zur Verfügung.