Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
Öffnet externen Link in neuem FensterPT - Netzwerk.

stadtinfoköln

Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Mobilität in Ballungsräumen

Fördervolumen: 8.100.000 €

Laufzeit: 01.11.1998 - 31.10.2002

Projektbetreuung:
Peter Hasberg, Stadt Köln
Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Willy-Brandt-Platz 2
51147 Köln
Tel.: 0221/221-27-152
Fax: 0221/221-27-091
mobilitaet[at]stadtinfokoeln.de
www.stadtinfokoeln.de
www.stadtinfokoeln.info 

Partner:
 - Stadt Köln
 - ave GmbH
 - BMW Group
 - CAOS GmbH
 - CarPool GmbH
 - Dambach GmbH
 - DLR e.V.
 - Ford Forschungszentrum Aachen GmbH
 - isac, RWTH Aachen
 - ISB, RWTH Aachen
 - Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB)
 - meteomedia Deutschland GmbH
 - PTV AG
 - Robert Bosch GmbH
 - SfV, Universität zu Köln
 - Siemens AG

Konsortionalführer:
P. Hasberg, Stadt Köln
Tel.: 02203/1834-26/-27

Aufgabe und Ziel:
stadtinfoköln stellt ein verkehrsmittelübergreifendes Informations- und Dienstleistungsangebot für kollektive und individuelle Endgeräte im Ballungsraum Köln bereit. Dabei wurden bestehende und neu entwickelte Teilsysteme zu einem ganzheitlichen System zusammengeführt.

stadtinfoköln ist in 15 Arbeitspakete aufgeteilt, die sich den Bereichen Informations- und Dienstleistungsangebote, Technik und Bewertung zuordnen lassen. Die Projektpartner sind Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Universitätsinstitute und Forschungseinrichtungen sowie die Stadt Köln als kommunale Gebietskörperschaft, die als Projektleitung zudem die zentrale Steuerungsfunktion ausübt.

Ergebnis:
Parkinfo
 - Für 37 angeschlossene Parkhäuser mit 17.000 Plätzen werden die Anzahl
   freier Plätze und weitere Informationen bereitgestellt.
 - Die Vernetzung von rund 1.000 Parkscheinautomaten liefert deren
   Betriebszustände und ermöglicht mit Hilfe eines Modells eine Aussage zur
   Auslastung der Stellplätze im Straßenraum.
 - Die Zusammenführung dieser Systeme zu einem Parkraummanagement
   unterstützt die übergeordnete, stadtweite Bewertung und Steuerung der
   Parkraumsituation.
 - Für den Verkehrsteilnehmer reduziert sich durch bessere Informationen der
   Parksuchverkehr.

P-Reservieren
 - Die Entwicklung eines Reservierungsdienstes und der damit verbundenen
   technischen Komponenten im Parkhaus macht den Parkvorgang komfortabler
   und reduziert den Parksuchverkehr.

MIV-Informationen
 - Durch die Schaffung einer flächendeckenden Detektion der
   Hauptverkehrsstraßen kann die Verkehrslage exakt abgebildet und mit Hilfe
   eines Modells prognostiziert werden.
 - Eine automatische Generierung von Textanzeigen in einem komplexen
   Steuerungsmodul unter Berücksichtigung der Parkraum- und
   Straßenwettersituation für 19 Vario-Tafeln ermöglicht die kollektive
   Information der Autofahrer über die Verkehrssituation.
 - Ein Internet-Dienst zur situationsgerechten Routenplanung unter
   Berücksichtigung von Verkehrszustands-, Parkraum-, Baustellen-,
   Veranstaltungs- und Straßenwetterinformationen wird für PC und mobile
   Endgeräte angeboten.
 - Die Verkehrsmeldungen werden zur Übertragung in die Fahrzeugnavigation
   für innerstädtische Routenberechnung in TMC codiert. Dafür wurden die
   Hauptverkehrsstraßen in eine stadtweite TMC-Location Code Liste eingetragen.

ÖV-Informationen
 - Die elektronischen Fahrplanauskunft wurde um adressscharfe
   Routingfunktionen, Kartendarstellungen und Informationen über stufenlose
   Reisemöglichkeiten für Internet und SMS erweitert.
 - Ein Haltestellen-Informations-System für das Internetportal wurde entwickelt.
 - Das Fahrgastinformationssystem an den Haltestellen wird für die Integration
   in Internetanwendungen erweitert.

Kurzfristprognose
 - Es wurde ein System mit simulationsbasiertem Ansatz zur netzweiten
   Kurzfristprognose von Verkehrszuständen und Reisezeiten für den MIV
   entwickelt.
 - Das System liefert Vorhersagen für verschiedene Prognosehorizonte für das
   städtische Verkehrsmanagement und zukünftig auch für individuelle
   Mobilitätsdienste.

Reisezeitvergleich
 - Zur Ermittlung der aktuellen Reisezeiten des MIV auf einer Hauptstraße ins
   Stadtzentrum wurde ein korrelatives Messverfahrens entwickelt und
   aufgebaut.
 - Dies ermöglicht den Vergleich der gemessenen MIV- Reisezeiten mit denen
   des ÖV auf dieser Strecke und dient zur Information des Verkehrsteilnehmers
   im Hinblick auf seine freie Verkehrsmittelwahl.

Stadtteil-CarPool
Es wurde ein Stadtteil-CarPool eingerichtet, der nicht alleine von einem eingeschränkten Nutzerkreis, sondern auch von den Bewohnern des Kölner Stadtteils Deutz benutzt werden kann.

Georeferenzierung
Ein zweistufiges Verfahren zur Übertragung von auf das Straßennetz referenzierten Nutzdaten auf andere Bezugsysteme wurde entwickelt.

Zwischenbilanz und Ausblick
Die entwickelten Softwareprodukte sind im Projekt eingesetzt.
Die Informations- und Dienstleistungsangebote befinden sich im Feldtest. Die Wirkungsermittlungen dieser stadtinfoköln-Angebote werden gesamtheitlich durchgeführt und beziehen sich unter Berücksichtigung der Nutzerakzeptanz sowohl auf die verkehrlichen als auch auf die ökonomischen Effekte.

Verwertung
Grundsätzlich sollen alle technischen Entwicklungen einer Vermarktung zugeführt werden. Produkte im Bereich kollektive MIV-Informationen und Leitempfehlungen sind mittlerweile Bestandteil des bestehenden Verkehrsmanagement der Stadt Köln. Die ÖPNV-Informationsangebote wurden ebenfalls für den Regelbetrieb der KVB AG entwickelt.
Für die Weiterführung des individuellen Informations- und Dienstleistungsangebots wurde eine Betreibergesellschaft aufgebaut.
Die Vermarktung der Softwareprodukte wurde nach Projektende von den Partnerfirmen vorgenommen.