mobilist
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Mobilität in Ballungsräumen
Fördervolumen: 24.800.000 €
Laufzeit: 01.09.1998 - 31.12.2002
Projektbetreuung:
Kontakt
Projektkoordinator
Dr. Christian Günther
DaimlerChrysler AG
Tel.: 089/607-31-323
christian.guenther(at)daimlerchrysler.com
Projektbüro
Walter Scholl
MOBILIST-Büro
info(at)wes-office.de
www.mobilist.de
Partner:
Das Projekt-Konsortium setzt sich aus 43 Partnern zusammen, davon 7 Groß-unternehmen oder Konzerne, 7 kleine und mittlere Unternehmen (KMU), 7 Städte, die Region (Regionalverband Neckar-Alb, VRS) und das Land (Drittmittelgeber), 3 Verwaltungseinrichtungen, 14 Forschungseinrichtungen und 3 Verkehrs-unternehmen.
Konsortionalführer:
Dr. Günther, DaimlerChrysler AG Stuttgart
Tel.: 089/607-31-323
Aufgabe und Ziel:
6,6 Millionen Fahrten pro Tag in der Region Stuttgart steigen ohne Eingriffe bis 2010 auf 7,1 Millionen. Dieser Anstieg ist doppelt so hoch wie die erwartete Erhöhung der Einwohnerzahl und steigert die Umwelt- und Verkehrsbelastung in der Region Stuttgart weiter.
MOBILIST wirkt dieser Entwicklung dreifach entgegen:
- Komfortable Mobilität durch neue Mobilitätsdienste,
- Intelligente Mobilität durch effektivere Nutzung der existierenden Infrastruktur,
- Mobilität mit weniger Verkehr durch Datenverkehr anstelle physischem Verkehr.
Ergebnis:
Intermodale Dienste
Diese Dienste erzeugen Reiserouten für vorgegebenen Verkehrsmittelmix mit verkehrslageabhängigen Reisezeiten und verknüpfen erstmalig in der Region Stuttgart und in Ulm den IV mit dem kompletten ÖV. Online unter www.mobilist.de und www.intermodaledienste.de.
Mitfahrdienste
Mobi-As: Die Dialog- und Vermittlungssoftware ist diensteerprobt und funktionsbereit.
DynMaz: Der automatisierte Sprachdialog erleichtert den Zugang zum Vermittlungssystem M21, das bereits erfolgreich und regelmäßig Fahrgemein-schaften vermittelt.
Mobilitätsagentur traffiti in Ulm
Das Reise- und Servicecenter in der Ulmer Fußgängerzone bietet Mobilitätsdienste und Zugang zu den intermodalen Diensten. Befragungen bestätigen sehr gute Kundenakzeptanz: 1200 Kontakte pro Woche, Tendenz steigend. Online unter www.traffiti.de.
Kommunenübergreifende Parkrauminformation mit Echtzeitinformation ist in 3 Städten verfügbar und mit den intermodalen Diensten verknüpft. Online unter www.mobilist.de.
IV-Prognose mit Schätzung des Verkehrsaufkommens
Erstmalig Vorhersage der Verkehrswirkungen von Großveranstaltungen und Baustellen, dient als wichtige Basis für das künftige Verkehrsmanagement in Stuttgart.
Verkehrslagegesteuerte Leitsysteme
Eine auf der aktuellen Verkehrslage und ihrer Prognose basierende Steuerungs-strategie optimiert den Verkehrsfluss und bietet neue Möglichkeiten für ein optimiertes Verkehrsmanagement in Stuttgart.
ÖV-Anschlußinformationssystem
Umfassende Information der Fahrgäste auf den Stationen und in den Fahrzeugen durch Verknüpfung und Aufbereitung der Daten aller beteiligten ÖV-Anbieter. Drahtlose Kommunikation über DAB/GPRS und WLAN, selektive Anschlußsicherung ist in Arbeit.
E-Commerce und Distribution
Ein integriertes Logistikkonzept reduziert den Lieferverkehr für E-Commerce-Malls in Stuttgart und Weinstadt.
Online Bürgerdienste zur Verkehrsvermeidung
Die Internet-Kfz-Zulassung für Händler im Rems-Murr-Kreis und in Stuttgart ist online. Die Melderegisterauskunft in Weinstadt ist aufgebaut und der Online-Betrieb "Lebenslagenservice" in Stuttgart ist gestartet.
Raumplanung
Raumplanerische Konzeptionen für die Erschließung von Naherholungsgebieten in drei Modellgebieten wurden erfolgreich entwickelt.
Schon jetzt können konkrete Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger des Ballungsraums Stuttgart als Resultat der Verwertung der MOBILIST-Ergebnisse identifiziert werden:
- ÖPNV-Reisen wird komfortabler und sicherer durch Verkehrsinformation
in den Fahrzeugen und auf den Stationen. Alle im Verkehrsverbund
eingesetzten Verkehrsmittel sind angeschlossen.
Bei Verspätungen werden selektiv Anschlüsse gesichert.
- Reisen können bequem von zu Hause aus geplant und unter Berücksichtigung
der vorhergesagten Verkehrslage ausgewählt werden.
Freie Wahl der Verkehrsmittel Auto, Bahn und Bus ist möglich.
- Der Parksuchverkehr wird reduziert durch aktuelle Informationen zur
Parkraumsituation vor Reiseantritt und während der Reise im Auto.
- Ein mit E-Commerce verbundenes integriertes Logistiksystem stellt Waren in
Off-Peak-Zeiten zu und reduziert so Spitzenlasten.
- Ein bedarfsorientiert fahrender ÖV verflüssigt den Verkehr bei
Großveranstaltungen.
- Deutlich bessere Verkehrsdurchsagen im Radio informieren auch über
Zeitverlust durch Staus.
- Der Mobility Information Service Stuttgart prüft Wege von und zur Arbeit und
bietet rechtzeitig Alternativen an.
- Datenverkehr statt Reisen:
Die Nutzung von Internet-Diensten ersetzt Behördenfahrten.
Verwertung
- Einbindung der intermodalen Dienste in die integrierte Verkehrsleitzentrale
IVLZ Stuttgart, deutschlandweite Ausdehnung durch Netzwerk DIRECT.
- DynMaz im Rahmen der Fahrgemeinschaftsvermittlung M21 im
kommerziellen Betrieb.
- Mobi-As kommerziell als Softwarepaket verfügbar.
- Weiterführung der Mobilitätsagentur traffiti ist gesichert.
- Die Verkehrssicherheits- und Informationszentrale VIZ der LH Stuttgart
mit Baustellen- und Veranstaltungsmanagement ist realisiert.
- Die IVLZ ist im Aufbau. Auf Basis der aktuellen intermodalen Verkehrslage
und ihrer Prognose erfolgt erstmalig eine intermodale Steuerung des
Verkehrsablaufs und das IV/ÖV-Systemmanagement mit unterstützender
Verkehrsinformation.
- Aufbau der ÖV-Verkehrsinformation im Bereich des VVS gemeinsam mit der
Stuttgarter Straßenbahnen AG und in Zusammenarbeit mit DB Regio.
- Ein intermodales Verkehrsmanagement mit intermodaler Verkehrsinformation
für die gesamte Region Stuttgart ist geplant.
- Kfz-Zulassung für Händler im Rems-Murr-Kreis und in Stuttgart online.
- Melderegisterauskunft in Weinstadt unter www.weinstadt.de.
- Lebenslagenservice der LH Stuttgart unter www.stuttgart.de.
- In drei Modellgebieten starten Umsetzungsprojekte zur
Naherholungserschließung.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.