Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
Öffnet externen Link in neuem FensterPT - Netzwerk.

CashCar

Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Mobilität in Ballungsräumen

Fördervolumen: 2.600.000 €

Laufzeit:  01.08.1998 – 31.07.2003

Projektbetreuung:
Ansprechpartner:
Dr. Weert Canzler
Projektgruppe Mobilität
WZB
Reichpietschufer 50
10785 Berlin
Tel.: 030/254-91-209
Fax: 030/254-91-209
canzler[at]wz-berlin.de

Partner:
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) GmbH
DB Rent GmbH, Deutsche Bahn Gruppe
StattAuto Car Sharing AG
Choice Mobilitätsproviding GmbH

Konsortialführer:
Prof. Dr. Andreas Knie, DB Rent
Tel.: 069/265-40-523
andreas.knie[at]dbfuhrpark.de


Aufgabe und Ziel:

Ziel des cashcar-Projektes war es, als Alternative zum Privat-Pkw ein Modell der Autonutzung mit temporärer Rückgabeoption zu entwickeln und auf seine Akzeptanz hin zu überprüfen. Das Prinzip ist einfach: Der Nutzer oder die Nutzerin schließen einen Full-Service-Leasingvertrag über ein selbst ausgesuchtes Auto ab und erhalten die Möglichkeit, ihre monatlichen Kosten durch eine frei bestimmte zeitweise Rückgabe des Fahrzeugs zu reduzieren. Es sollte also ein Konzept getestet werden, das das bisherige Carsharing sowohl umkehrt als auch ergänzt. Gleichzeitig sollten auf diese Weise betriebswirtschaftliche Probleme und Engpässe des organisierten Autoteilens gelöst werden können und der Kern einer neuartigen Verkehrsdienstleistung entstehen, bei der Schritt für Schritt die verschiedenen Verkehrsträger zu einem intermodalen Angebot zusammenwachsen.
Aus umwelt- und verkehrspolitischer Sicht versprach man sich beim Gelingen dieses sozialen Experiments nicht zuletzt, dass sich die Nutzungsdichte der vorhandenen Automobilflotte verbessert.


Ergebnis:
Kern der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung der Projektgruppe Mobilität am WZB war eine Panelerhebung, bei der die gleichen Personen bis zu vier Mal hintereinander in jährlichen Abständen befragt wurden.
Das wichtigste Ergebnis des Praxisversuchs mit mehr als 100 Pilotkunden in Berlin und Hamburg lautet: Die Dienstleistung funktioniert und wird von den Nutzern angenommen.
Die CashCar-Nutzer
 - geben „ihr Fahrzeug“ durchschnittlich zu mehr als einem Drittel
   für das Carsharing frei,
 - realisieren Erlöse von im Schnitt mindestens einem Viertel der Leasingrate,
 - nutzen vorwiegend das Internet für Buchungen und Freigaben und
 - können ihre bereits bestehende multimodale Verkehrspraxis stabilisieren.

Es hat sich aber auch gezeigt, dass die Bereitschaft, einen CashCar-Vertrag abzuschließen, von folgenden wesentlichen Voraussetzungen abhängt:
 - Erfahrungen in der kombinierten Nutzung der verschiedenen
   Verkehrsmittel sind erforderlich.
 - Die Transaktionskosten müssen niedrig sein und das Angebot muss
   routinisierbar sein.
 - Neben dem ökonomischen Anreiz der Freistellungserlöse ist ein attraktiver
   öffentlicher Verkehr notwendig.

Weitere Informationen unter www.cashcar.de.