Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

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Mobilität in Ballungsräumen

Im städtischen Wirtschaftsverkehr und im Berufs- und Pendelverkehr werden mittelfristig wirksame, strategische Lösungsansätze benötigt, die auf eine enge Abstimmung mit der Planung der Kommunen angewiesen sind. Geeignete Mechanismen für diese Ab-stimmungsvorgänge werden im Rahmen dieser Leitprojekte ebenso entwickelt, wie strate-gische Planungshilfen, die es den Kommunen ermöglichen, effizienter als bisher ihre verkehrspolitischen Zielsetzungen und vor allen Dingen die zukünftigen Wirkungen ihrer geplanten Maßnahmen mit den Zielen der Wirtschaftsbetriebe abzustimmen.

Im Berufs- und Pendlerverkehr geht es darum, die Verkehrsprobleme durch effizientere Nutzung der eingesetzten Fahrzeuge und durch stärkeren Einsatz von ÖPNV bzw. Fahrradfahren und Zufußgehen zu reduzieren. Die hierzu nötigen bzw. möglichen Maßnahmen müssen in ihrer Machbarkeit und Wirksamkeit publikumswirksam demonstriert werden, um zu einer Veralltäglichung dieses intermodalen Mobilitätshandelns beizutragen.

Bei den weniger determinierten Verkehrsarten wie z.B. dem Freizeitverkehr müssen Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit erhalten, stärker auf die Nutzung des eigenen Fahrzeugs zu verzichten und statt dessen den Umweltverbund zu nutzen. Hierzu sind flexible Angebotsmodelle notwendig.

Die Organisation solcher Mobilitätsalternativen – vor allem die Beschaffung der nötigen Informationen – ist bisher zu aufwendig, um eine mögliche Handlungs-alternative zur privaten Pkw-Nutzung darzustellen. Der Markt für solche Mobilitäts-dienstleistungen ist noch schwach ausgeprägt, ihm wird aber eine tragende Rolle in der intermodalen, nachhaltigen Mobilität der Zukunft vorausgesagt. Dieser Markt ist aufs engste verknüpft mit neuen Informations- und Telekommunikations-technologien und -dienstleistungen, die viele der erforderlichen flexiblen Angebote erst möglich machen.

Die Aufgabe der Leitprojekte ist es, im städtischen Wirtschafts- und Personen-verkehr alle notwendigen Akteure in Projekten mit gemeinsamer Zielrichtung zusammenzuführen, die Lösung der auftretenden Probleme und die dazu notwendigen Werkzeuge exemplarisch zu demonstrieren und die positive Wirkung der Maßnahmen in breitenwirksamen Demonstrationen zu verifizieren.

Der 1996 vom BMBF ins Leben gerufene Forschungs- und Projektverbund MOTIV-MIB liefert wesentlichen Input für die aktuellen Leitprojekte Mobilität im Ballungsraum.