
Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Daniela Wirtz
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
Sabine Blank.
Der PT MVt ist organisiert im
PT - Netzwerk.
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Mobilität besser verstehen
Fördervolumen: 631.459 €
Laufzeit: 01.01.2001 - 30.04.2004
Projektbetreuung:
Partner:
Institut für Mobilitätsforschung (IFMO)
Dr. Walter Hell
Charlottenstr. 43
10117 Berlin
Tel.: 030/20-300-40
walter.hell[at]ifmo.de
Aufgabe und Ziel:
Das Vorhaben wurde deswegen zur Förderung ausgewählt, weil andere projektive Verfahren der Verkehrswissenschaft oft die antizipierten Zukunftsvorstellungen der jeweiligen Auftraggeber dieser Studien widerspiegelten und eine Versachlichung und interdisziplinäre Vorgehensweise dringend geboten ist. Damit soll die Gefahr gemindert werden, dass die Ergebnisse und Aussagen des Projekts lediglich sektorale Fortschreibungen der je nach Auftraggeber für wesentlich erachteten Stellgrößen zukünftiger Entwicklung der Mobilität darstellen.
Ziel des Vorhabens ist es, das Thema Mobilität zukunftsorientiert und interdisziplinär zu untersuchen und die Ergebnisse dieses Prozesses zur Diskussion zu stellen. Die Personen, die Mobilität und Verkehr in der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich beeinflussen sollen zusammen gebracht und zu interdisziplinärem und interinstitutionellem Dialog angeregt werden. Im Vordergrund des Projektes stehen der Entwurf alternativer Zukunftsbilder für die Entwicklung der Verkehrsträger Schiene, Straße, Luft und Wasser, deren Zusammenwirken in den nächsten 20 Jahren sowie die Berücksichtigung der wichtigsten Umfeldfaktoren. Auch die heute in der öffentlichen Diskussion eher als Spannungsfelder diskutierten alternativen Entwicklungsmöglichkeiten sollen ausdrücklich diskutiert werden. Das Vorhaben fokussiert thematisch ohne Präjudikation auf folgende Einflussbereiche: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Technologie/Technik und Organisation. Der Güterverkehr, ebenso wie der Verkehr in Ballungsräumen werden in ihrer Entwicklung als quantitative Größe berücksichtigt, die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die Bundesrepublik Deutschland.
Im Rahmen der Fortschreibung der Inhalte des Szenarios sollen von einem fest installierten Mentorenkreis Aussagen über die vermutlichen Entwicklungen der Mobilität der nächsten 20 Jahre getroffen werden. Anlass zur Überarbeitung der Szenarien können einschneidende "Störereignisse" sein, denen auf breiter Basis Relevanz für die weitere Entwicklung zugeschrieben wird. Der hauptsächliche Wert dieser Vorgehensweise liegt nicht so sehr in der Angabe quantitativ messbarer Veränderungen verschiedener Stellgrößen, als vielmehr im interdisziplinären Dialog entscheidungsrelevanter und am Prozess beteiligter Personen.
Ziel ist es einerseits verbale Beschreibungen von Zukunftsbildern und andererseits eine quantitative Integration von Statistiken, Prognosen und Hochrechnungen zu realisieren. Die Prämissen, Aussagen und Schlussfolgerungen aus den zu entwerfenden Szenarien, müssen jederzeit nachvollziehbar sein und fortgeschrieben werden. Diese Aufgabe erfüllt eine detaillierte Dokumentation des Szenarioprozesses.
Ergebnis:
Weitere Informationen zum Projekt "Zukunft" können auf der Homepage www.ifmo.de eingesehen werden.