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Rohrleitungstransport



Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Mobilität besser verstehen

Fördervolumen: 486.689 €

Laufzeit: 01.05.2003 - 31.07.2004

Projektbetreuung:

Partner:
Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH
Prof. Dietrich Stein
Technologiequartier
Konrad-Zuse-Str. 6
44801 Bochum
Tel.: 0234/51-67-110
office(at)stein.de

Ruhr-Universität Bochum
Lehrstuhl für Maschinenelemente und Fördertechnik
Lehrstuhl für Erzeugung und Anwendung
Lehrstuhl für Berg- und Energierecht

RUFIS-Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik
Ingenieurgruppe IVV Aachen

Universität Hannover
Institut für Verkehrswesen
Eisenbahnbau und -betrieb

Aufgabe und Ziel:
Das Hauptziel der Machbarkeitsstudie ist die Entlastung des Straßenverkehrs von LKW und damit die Verbesserung und Verflüssigung des Verkehrs insgesamt.
Prof. Stein & Partner gehen davon aus, dass das prognostizierte Gütertransportaufkommen nicht ohne Infrastrukturausbau zu bewältigen ist. Die Kette komplizierter Genehmigungsverfahren beim Straßenausbau und die stagnierenden Verlagerungsbemühungen des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene, führen Prof. Stein & Partner zu der Lösung, den Raum unter dem öffentlichen Straßensystem zu nutzen. Dort entfallen langwierige Genehmigungsverfahren für den Infrastrukturausbau weitgehend, weil man sich auf bzw. unter hoheitlichem Gelände bewegt.
Ein wesentlicher Hemmfaktor für die Etablierung eines neuen Verkehrssystems, die genehmigungsrechtlichen Aspekte, erscheinen weniger gravierend als bei oberirdischem Infrastrukturausbau, da das Rohrleitungssystem unter den im Eigentum der öffentlichen Hände liegenden Verkehrswegen gebaut werden könnte. Enteignungsverfahren und Klagen betroffener Bürger dürften damit weitgehend entfallen. Kosten für Grunderwerb werden hierdurch ebenso reduziert wie Zerschneidungen der Landschaft und Umwelteingriffe.
Die durch Automatisierung und Verbesserung der Technologie erzielten Fortschritte im Rohrleitungsbau haben in den letzten Jahren zudem zu einer deutlichen Kostenreduktion geführt, die sich ebenfalls positiv auf ein solches, zukünftiges Verkehrssystem auswirken würde. Die Kosten für ein doppelzügiges Tunnelsystem liegen nach Einschätzung von Prof. Stein & Partner ähnlich hoch wie bei einer Autobahn mit vergleichbarer Transportkapazität; möglicherweise verschiebt sich die Bilanz sogar zugunsten des Rohrleitungsbaus, wenn aufwändigere Straßenführungen, je nach Landschaftstyp, mit in die vergleichende Betrachtung einfließen.
Ein wesentliches technisches Hindernis im unterirdischen Rohleitungsbau war früher die Notwendigkeit, in geringen Abständen Belüftungsschächte anzulegen, um den Vortrieb zu ermöglichen. Dieses Problem hat sich durch Optimierung der Technologie ebenfalls wesentlich reduziert, ist aber abhängig vom Durchmesser der Rohrleitungen. Hierin liegt eine der wesentlichen Fragestellungen der geplanten Machbarkeitsstudie.
Darüber hinaus geht es um Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen insbesondere gegenüber den beiden Konkurrenten Straße und Schiene sowie um Dimensionierungs- und Konstruktionsfragen des individuellen Antriebs der im Tunnel selbstfahrenden Gütereinheiten. Die Studie will anhand einer theoretischen Trasse, die die beiden Häfen Hamburg und Bremen/Bremerhaven mit dem Ruhrgebiet verbindet, untersuchen, in welchem Maße ein für Fernverkehre angepasstes CargoCap-Konzept im Vergleich mit dem traditionellen Straßen- und Schienengüterfernverkehr kostengünstiger ist, ob die verkehrsinduzierten Belastungen gesenkt und die zukünftig zu erwartenden Transportmengensteigerungen bewältigt werden können. Das für den Güterfernverkehr modifizierte CargoCap-System wird dabei mit den existierenden Verkehrssystemen Straße und Schiene verglichen und zwar hinsichtlich der Infrastruktur– und Transportkosten, der Transportkapazitäten, -geschwindigkeit, -zuverlässigkeit, Störanfälligkeit und weiterer externer Effekte wie Umweltbelastungen.
Das beantragte Forschungsvorhaben will auch dazu beitragen, die Anbindung der deutschen Seehäfen unter Beachtung der jeweiligen Umweltauswirkungen am effizientesten zu verbessern. Mit dieser innovativen Verkehrsinfrastruktur soll für einen gut funktionierenden Vor- und Nachlauf der Güter im Bereich der deutschen Seehäfen gesorgt und damit ein wesentlicher Standort- und Wettbewerbsfaktor für ein Ex- und Importland wie Deutschland verbessert werden.

Ergebnis:
Ergebnisse zum Projekt "Rohrleitungstransport" können auf der Homepage www.cargocap.de eingesehen werden.

Namensänderung



Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln

Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.

Vielen Dank.

PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes



Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen

Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet



Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:

  • Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
  • Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
  • Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
  • Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner

Weiterführende Informationen:

 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDetailbeschreibung, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBewerberleitfaden

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität



Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.

Startet den Datei-DownloadNationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

 

Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge



Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".

Weiterführende Informationen:

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWebseite des BMWi

Startet den Datei-DownloadFörderbekanntmachung

Neue Mitarbeiter gesucht



Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.

 

Allgemeine Informationen



 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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