Invermo - Die nutzergerechte, intermodale Verknüpfung und Vernetzung von Fernverkehrsmitteln
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Mobilität besser verstehen
Fördervolumen: 106.000 €
Laufzeit: 01.01.2002 - 31.12.2003
Projektbetreuung:
Partner:
Gesamtkonzept
Prof. Dr.-Ing. D. Zumkeller
Dr.-Ing. B. Chlond
Institut für Verkehrswesen
Universität Karlsruhe (TH)
Postfach 6980
76128 Karlsruhe
Tel.: 0721/60-82-257
chlond(at)ifv.uni-karlsruhe.de
Erhebung:
NFO Infratest
Herrn Dipl.-Volkswirt Andreas Sauer
Frau Wagner
Landsberger Straße 338
80687 München
Tel.: 089/56-00-524
Aufgabe und Ziel:
Was ist INVERMO?
INVERMO steht für INterMOdale VERnetzung und bezeichnet ein Projekt, das zum Ziel hat, verkehrsmittelübergreifende Angebote im Personenfernverkehr zu entwickeln. Diese Zielsetzung rührt daher, dass die Verkehrsnachfrage im Personenfernverkehr weiterhin wächst, jedoch unter Berücksichtigung der begrenzten räumlichen und ökologischen aber auch finanziellen Ressourcen bewältigt werden muss.
Ein Schlüssel zur bestmöglichen Ausnutzung der durchaus noch vorhandenen Kapazitäten im Fernverkehrssystem ist dabei die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel im Zuge einer Reise. Das Projekt INVERMO möchte deshalb hierfür geeignete und am Fernverkehrsmarkt erfolgreiche Angebote schaffen.
Aufgrund der Bedeutung dieser Fragestellung für die Allgemeinheit wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert. Als Projektpartner konnten die Deutsche Bahn AG und die Deutsche Lufthansa AG gewonnen werden.
Am Anfang steht die Analyse des Fernverkehrs
Attraktiv für den Reisenden sind intermodale Angebote nur, wenn die Konzepte den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Deshalb steht eine Erfassung und Analyse des Fernverkehrsverhaltens der Bevölkerung am Anfang von INVERMO. Wegen des geringen Anteils von Fernreisen an der Gesamtzahl der Wege, können hier nur entsprechend auf die Fragestellung des Fernverkehrs angepasste Erhebebungsmethoden eingesetzt werden, die speziell diesen Ausschnitt des Mobilitätsverhaltens beleuchten. Hierfür wurde das Fernverkehrspanel INVERMO entwickelt.
Die INVERMO-Webseiten
Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über Grundlagen, Ziele, das Erhebungskonzept und erste Ergebnisse aus der INVERMO-Erhebung. Wir stellen Ihnen die Projektpartner vor und verweisen auf andere Projekte und Erhebungen zum Mobilitätsverhalten in Deutschland. Wenn Sie sich speziell für das Mobilitätsverhalten und die Struktur der Verkehrsnachfrage oder die Verkehrsstatistik im Alltagsverkehr interessieren, finden sie weitere Informationen auf der Seite des Deutschen Mobilitätspanels MOP.
Ergebnis:
1. Ungleichmäßige Verteilung der Fernverkehrsmobilität in der Bevölkerung
Die Fernverkehrsmobilität ist in der Bevölkerug sehr ungleichmäßig verteilt. Während ein kleiner Teil etwa die Hälfte aller Reisen unternimmt, reisen große Bevölkerungsteile wenig oder gar nicht. Die Kenntnis dieser Schiefe und ihrer inneren Struktur ist wesentlich, um das Angebot an Verkehrsdienstleistungen nachfragegerecht zuverbessern. Mit den Ergebnissen aus dem Fernverkehrspanel INVERMO lässt sich diese Heterogenität bestätigen und weiter analysieren.
Auf den INVERMO-Ergebnissen basierend stellt sich die Verteilung der Fernverkehrsmobilität in der Bevölkerung zusammengefasst wie folgt dar:
1% aller Personen unternimmt 10% aller Reisen
10% der Bevölkerung unternehmen 43% aller Reisen
2. Zyklizität des Reiseverhaltens
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.