
Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Daniela Wirtz
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
Sabine Blank.
Der PT MVt ist organisiert im
PT - Netzwerk.
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Minimalemission
Fördervolumen:
Laufzeit: 01.10.1999 - 30.09.2002
Projektbetreuung:
Partner:
MTU Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Aufgabe und Ziel:
Ziel des Projektes ist es, die Potentiale der Abgasrückführung (AGR) zur Erfüllung zukünftiger strengster Abgasemissionsgrenzwerte für den Bereich der schweren Straßennutzfahrzeuge (EURO IV) und der dieselbetriebenen Schienenfahrzeuge aufzuzeigen und umzusetzen. Ein 1-Zylinder-Forschungsmotor mit Common-Rail-Einspritzsystem wird im ersten Schritt so optimiert, dass ein Motorbetrieb in den genannten Anwendungsfällen bei hohem Wirkungsgrad und niedrigsten Partikelemissionen möglich wird. Im zweiten Schritt wird dieses Brennverfahren mit der AGR so kombiniert, dass die angestrebten Grenzwerte darzustellen sind. Für den Vollmotor wird ein zielführendes AGR-Konzept ausgewählt und realisiert. Der mit AGR ausgerüstete Vollmotor wird mit dem neu entwickelten Brennverfahren versehen, um mit EURO IV vergleichbare minimale Schadstoffemissionen auch für den Bahnbetrieb darzustellen.
Die heute in der Entwicklung befindlichen Maßnahmen zur nachmotorischen Abgasreinigung von Dieselmotoren (wie z.B. Partikelfilter, CRT-, SCR- und SCRT-Katalysatoren) verschlechtern die Wirtschaftlichkeit des Antriebskonzeptes und benötigen meist einen zusätzlichen Betriebsstoff wie Ammoniak, Harnstoff oder Additive. In diesem Vorhaben soll ein moderner Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritztechnik so optimiert werden, dass praktisch keine Partikel entstehen. Die damit einhergehende hohe NOx-Bildung wird durch eine gekühlte Abgasrückführung unterbunden. Diese Technik erfordert keine zusätzlichen Betriebsstoffe.
Ergebnis: