Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
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Allgemeine Information

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Minimalemission

Ziel des BMWi-Forschungsbereiches: Ziel des Forschungsbereiches "Auf dem Weg zur Minimalemission" war es, das Spannungsverhältnis zwischen Verkehr, Ökonomie und Ökologie weiter zu reduzieren. Hierzu sollten sowohl die Potentiale konventioneller Antriebe weiter ausgeschöpft werden als auch die Zukunft neuer Fahrzeugkonzepte und alternativer Antriebe und Kraftstoffe unter Einschluss "nachfossiler" Energieformen vorbereitet werden. Im Bereich der konventionellen Antriebe war hierbei die Entwicklung von Technologien zur Minimierung der Emissionen von Stickoxiden, Partikeln und Kohlendioxid vorrangig. Auf dem Sektor der zukünftigen Antriebe sollten langfristige Strategien und Technologien für eine klimaverträgliche, lärmarme, sichere und dennoch kostengünstige zukünftige Mobilität entwickelt werden.

Inhalt:
Die derzeit in Vorbereitung befindlichen Forschungsvorhaben sind Ergebnis eines Ideenwettbewerbs, aus dem 28 Vorschläge für eine Förderung ausgewählt wurden.
Auf dem Gebiet der konventionellen Antriebe haben diese schwerpunktmäßig die Reduzierung der Emissionen von Dieselmotoren zum Inhalt. Dies betrifft Ansätze zur Emissionsreduzierung durch Abgasnachbehandlung mit Hilfe von neuen Konzepten für Partikelfilter und deren Regeneration, neuen Ansätzen zur Stickoxidreduzierung durch Speicherkatalysatoren, additivgestützte Reduktionskatalysatoren auf Basis von Ammoniak in verschiedenen Ansätzen, wie auch der Kombination von Partikelfilter und Stickoxidkatalysator. 
Weiterhin soll untersucht werden, wie groß das Potential allein von motorseitigen Maßnahmen zur Einhaltung zukünftiger Grenzwerte ist. Darüber hinaus sollen in verschiedenen Vorhaben neuartige Sensoren und Regelkonzepte zur Emissionsreduzierung sowie auch die zur Erfassung der minimalen Emissionen zukünftiger Fahrzeuge dringend notwendige Messtechnik entwickelt werden. In einem Vorhaben soll eine optimale Katalysatortechnologie für zukünftig Ottomotoren mit minimalsten Emissionen entwickelt werden.
In den zur Förderung vorgesehenen Vorhaben zur Entwicklung zukunftsfähiger, alternativer Konzepte handelt es sich um Ansätze für Elektro- und Hybridantriebe sowohl für den Straßen- als auch den Schienenbereich. In diesem Zusammenhang sollen neuartige E-Motorkonzepte entwickelt werden, die speziell auf die Belange der Fahrzeugantriebe, d.h. kompakt, leistungsstark und preisgünstig, ausgerichtet sind. In einem Vorhaben soll die Integration eines brennstoffzellenversorgten Antriebes in ein Stadtbahnfahrzeug sowie dessen Erprobung bei Verwendung von Wasserstoff erfolgen. Weiter Vorhaben haben die Entwicklung optimaler Antriebsregelungs- und Fahrzeugbetriebsstrategien unter Nutzung neuartiger Antriebs- und Telematik-Technologien zum Ziele. Weiterhin sollen jeweils in einem Vorhaben neue Konzepte zur Nutzung von Flüssig- bzw. Erdgas in Verbrennungsmotoren realisiert und erprobt werden.
Die ausgewählten Vorhaben zur Reduzierung der Lärmemission beziehen sich Überwiegend auf Lösungsansätze im Bereich des Schienenverkehrs. Ansätze zur Lärmbekämpfung konzentrieren sich hier auf neue bzw. weiterentwickelte Konzepte von Fahrwerke für Güter- und Nahverkehrsfahrzeuge, da diese beiden Fahrzeugkategorien am stärksten für die Lärmemission des Schienenverkehrs verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang sollen auch Grundlagenuntersuchungen zur Lärmausbreitung und zur Lärmminderung an den Fahrwegen durchgeführt und neue Konzepte zur Lärmminderung an festen Fahrbahnen erprobt werden. Ergänzend zu diesen Aktivitäten sollen in einer Studie die Potentiale der Naturierung von Stadträumen zur Opens external link in new windowLärmreduzierung untersucht werden.