TROMUDIRA - Transportreduzierung durch optimales Mehrwegbehältermanagement und in die Distribution integrierte Redistribution von Altmedikamenten
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Kreislaufwirtschaft
Fördervolumen:
Laufzeit:
Projektbetreuung:
Partner:
- Optima Transportorganisations GmbH, Essen
- KODAK GmbH, Stuttgart NOWEDA e.G,. Essen
- ISUP Ingenieurbüro für Systemberatung und Planung GmbH, Dresden
Aufgabe und Ziel:
Entwicklung und Einführung eines durchgehenden Mehrwegbehältermanagements zur Schließung des Kreislaufes Ver- und Entsorgung von Apotheken und Fotoshops.
Ergebnis:
Das System wurde bis zum Projektende erfolgreich bei KODAK und NOWEDA installiert. Von den insgesamt durch das Projekt erreichbaren Einsparungspoten-zialen von 3,36 Millionen Fahrzeugkilometern pro Jahr wurden allein bei den beiden Projektpartnern NOWEDA und KODAK bisher 10 % erreicht.
Jahr der Ersteinführung bzw. der vollständigen Wirksamkeit:
Das System steht ab Juli 2003 unter dem Internet-Portal www.otos.de mehrsprachig zur Verfügung.
Umsetzungsfördernde und -hemmende Rahmenbedingungen:
Fördernde Bedingungen
- Transporteinsparungen insbesondere bei der Entsorgung der Apotheken
auch von Altmedikamenten/Verkaufsverpackungen
- Verringerung der notwendigen Anzahl an Mehrwegbehältern
- Reduzierung von Zustellfehlern
- Herstellung der Transparenz der Transportketten über alle Schnittstellen
- organisatorische und technische Innovationen,
die auf Verkehrseinsparungen abzielen
Hemmende Bedingungen
- Öffnung des eigenen Marktes für andere Wettbewerber
- Bisherige Entsorger können bei Einbeziehung in das System
Wettbewerber der Versorger werden und umgekehrt
- Probleme bei der Entsorgung:
- Image als „Müllkutscher“
- mögliche Geruchsbelastung
- gefährliche Abfälle (Scherben, Spritzen)
- ungenügende Bündelung durch Apotheker
- extrem unterschiedliche Anfallmengen
Verwertung der Ergebnisse:
Das System ist bei NOWEDA und KODAK bereits eingeführt. Durch die Eigenentwicklung eines Handscanners mit integriertem GSM-Modul wird das vorliegende System in Fortführung des beendeten Projekts weiter qualifiziert und dem technischen Fortschritt Stand gehalten. Aufgrund der Produktunabhängigkeit ist es möglich, das System in sehr vielen Branchen zur Unterstützung insbesondere des Großhandels einzusetzen.
Gezielte Vermarkungsstrategien befinden sich aber noch im Stadium der Vorbereitung. Gleichzeitig werden Möglichkeiten des Exports des Systems geprüft, eine mehrsprachige Version des Systems (englisch, französisch, niederländisch, chinesisch) wird kurzfristig verfügbar sein. Insbesondere über die Internet-präsentation (www.otos.de/konosshow) können sich Interessenten zunächst einen Überblick über das Handling des Gesamtsystems und seine Einsatzmöglichkeiten verschaffen und anschließend gezielt weiter informiert werden. Einschätzung der Übertragbarkeit der Lösung: Der organisatorische und technologische Ansatz ist auf andere, gleichgeartete Anwendungsfälle problemlos übertragbar. Die universelle Einsetzbarkeit des Systems erleichtert außerdem die Akquisition von Rückfrachten, die zur weiteren Erhöhung der Wirtschaftlichkeit beitragen.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.