
Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Daniela Wirtz
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
Sabine Blank.
Der PT MVt ist organisiert im
PT - Netzwerk.
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Kreislaufwirtschaft
Fördervolumen:
Laufzeit:
Projektbetreuung:
Partner:
- Tönsmeier Dienstleistung GmbH & Co. KG, Porta Westfalica
- Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft,
Umweltchemie (LASU) an der FH Münster, Münster
- Institut für Abfall- und Abwasserwirtschaft e.V., Aninstitut der FH Münster, Ahlen
Aufgabe und Ziel:
Baustellen sind ein Problemfeld mit hohen Anforderungen an die Logistik der Ver- und Entsorgung. Bedingt durch den möglichen Schadstoffeintrag in andere Abfallgemische bedarf es insbesondere für PVC-Abfälle einer sortenreinen Erfassung an der Anfallstelle (Baustelle oder Abrissstelle), wodurch besondere Anforderungen an Sammlung und Transport zu stellen sind.
Die Baubranche macht beim Verbrauch von PVC-Materialien alleine 60 % aus. Der Werkstoff PVC wird im Bauwesen nicht nur im Bereich Fensterprofile eingesetzt, sondern aus diesem Werkstoff werden auch Rohre, Kabel und Fußbodenbeläge hergestellt.
Durch die wirtschaftliche Entwicklung auf dem PVC–Sektor in den 60er und 70er Jahren und der Langlebigkeit der meisten PVC–Produkte werden diese in Zukunft verstärkt auf den Abfallmarkt drängen, um dort behandelt zu werden.
Diese Materialien müssen durch intelligente Erfassungs- und Verkehrskonzepte der Kreislauf- und Abfallwirtschaft zugeführt werden.
Bei einer Betrachtung der derzeitigen Konzepte und der Rücklaufquoten zur PVC-Verwertung wird deutlich, dass die Leistungsfähigkeit weiter verbessert werden muss, um die zukünftig zu beseitigenden Mengen an PVC in relevantem Umfang abzumindern.
Wegen der oben genannten Problemstellung soll insbesondere für die Baubranche ein ökologisch und ökonomisch optimiertes Logistik-Konzept für das PVC-Recycling erarbeitet werden. Dieses muss die gesamte Logistikkette beinhalten und den Transportaufwand auf ein Minimum reduzieren.
Ergebnis:
Jahr der Ersteinführung bzw. der vollständigen Wirksamkeit:
In 2003 wurden die Basismodule EDV im Testbetrieb eingesetzt und weiter-entwickelt. Die komplette Implementierung der Softwarelösung wurde für Ende 2004 angestrebt.
Umsetzungsfördernde und -hemmende Rahmenbedingungen: Umsetzungshemmend ist , dass die unterschiedlichen PVC-Hersteller derzeit noch Insellösungen beim PVC-Recycling verfolgen.
Verwertung der Ergebnisse:
Die Verwertung der Ergebnisse erfolgt seit Anfang 2003 im Bereich PVC-Logistik und soll mit der Übertragung auf die Tönsmeiergruppe auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Die wissenschaftliche Verwertung der Ergebnisse erfolgt durch LASU und INFA.
Übertragbarkeit der Lösung:
Die Übertragbarkeit der EDV-Lösung ist (mit Modifikationen) auch in anderen Entsorgungsbereichen möglich. Das Logistikkonzept kann auch auf vergleichbare Abfallströme (Anfall aus der Fläche) angewendet werden.