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EMIOPT - Emissionsminimierung durch Transportoptimierung von Gefahrgütern unter Zuhilfenahme innovativer IT-Technologie



Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Kreislaufwirtschaft

Fördervolumen:

Laufzeit: 01.05.2001 - 31.12.2003

Projektbetreuung:
Ulrich Pieper
Tel.: 030/351 99 680
G.Ö.K. Consulting GmbH, Berlin
Am Schlangengraben 20
13353 Berlin
ulrich.pieper(at)goek-consulting.de
www.goek-consulting.de

Partner:
Ansprechpartner

GÖK Consulting GmbH
Matthias Wiemann
Am Schlangengraben 20
13353 Berlin
Tel.: 030/35199680
matthias.wiemann(at)goek-consulting.de
www.goek-consulting.de

Q-Soft AG
Michael Gernandt
Heinrich-Credner-Straße 5
99087 Erfurt
Tel.: 0361/778510
MGernandt(at)Q-Soft.de
www.q-soft.de
 
KEG Sonderabfallentsorgungsgesellschaft mbH
(hat leider das Geschäft während der Projektlaufzeit an einen Wettbewerber verkauft)

Aufgabe und Ziel:
Das Projekt EMIOPT hat sich zum Ziel gesetzt, die vorhandenen Transporte für Gefahrgüter in der Entsorgungslogistik durch den Einsatz innovativer Informationstechnologien zu optimieren. Wesentlicher Ansatzpunkt des Projektes ist die Entwicklung geeigneter innovativer Logistikkonzepte und die Schaffung einer informationstechnischen Unterstützung hierfür.

Das besondere Augenmerk liegt im Projekt EMIOPT auf der unternehmens-übergreifenden Betrachtung der gesamten Prozessketten zur Gefahrstoffver- und
-entsorgung. Dieser prozessorientierte Ansatz erlaubt es nicht nur lokale Optimierungspotentiale zu identifizieren, sondern auch Synergieeffekte zwischen allen Teilnehmern Gefahrgutlieferant, Verbraucher und Abfallerzeuger, Logistik- und Entsorgungsdienstleister zu erkennen.

 

Ergebnis:
Auf der Basis der Analyse der Gefahrstoffver- und -entsorgungsprozessketten wurde eine Vielzahl von Logistikkonzepten entwickelt und hinsichtlich ihrer Relevanz für die Sonderabfallentsorgung und Gefahrstoffversorgung bewertet. Hieraus wurde ein Baukasten von Logistiklösungen erarbeitet, der alle Bereiche der Prozesskette beinhaltet. Die als zielführend indentifizierten Konzeptbausteine waren Basis für die Erarbeitung von Lastenheften zur Softwareentwicklung. Auch bei der Programmierung wurde die prozessorientierte und modulare Vorgehensweise konsequent beibehalten.

Erfolgsfaktor für eine nachhaltige und umfassende Transportoptimierung ist, dass nicht allein im Bereich der Transportdisposition Optimierungsstrategien eingesetzt werden, sondern, dass beginnend bei der Stammdatenpflege über Auftrags-annahme bis zum Auftragsabschluss der Prozess optimal unterstützt wird und die innovativen Logistikkonzepte berücksichtigt werden. Dies führt dazu, dass die Transportoptimierung voll in den gesamten operativen Bearbeitungsprozess integriert ist und prozessübergreifende Optimierungspotentiale erschlossen werden können.

Wesentlich für die spätere Verwertbarkeit der Projektergebnisse war die weitgehende Integration der Forschungsergebnisse in eine bestehende Standardsoftware für das Entsorgungsmanagement, die durch den Projektpartner Q-Soft bereitgestellt wurde. Dadurch konnte eine hohe Praxisnähe und die erfolgreiche Verwertung des entwickelten Produktes nach Projektabschluss vorbereitet werden.

Wie wichtig es ist, den Einsatz innovativer Informationstechnologie mit einem Reengineering der Unternehmensprozesse zu verbinden hat sich im Projekt EMIOPT deutlich gezeigt. Bereits in der Phase der Vorbereitung des Pilotunternehmens auf die Softwareeinführung konnten eine deutliche Effizienzsteigerung festgestellt werden.

Folgende wesentlichen Maßnahmen haben zu diesem Ergebnis geführt:
 - Optimierung der Kundenrelationen
 - optimiertes Behälterhandling und Behälterstandardisierung
 - Prozessorientierung und Prozesstransparenz 
 - Zielorientierung und Leistungscontrolling
 - verbesserte manuelle Tourenplanung
 - Änderungsmanagement
 - verbesserte Rampenlogistik an Umschlagpunkten

Durch die Erhöhung des Auslastungsgrades konnte die spezifische Transport-leistung deutlich reduziert werden. Auch absolut wurde eine Einsparung an Transportstrecke erzielt, die aufs Jahr bezogen bei ca. 110.000 km lag. Prozentual entspricht dies einer Abnahme der Transportstrecke um 19 % bei gleichzeitig gestiegener Transportleistung und erhöhter Wirtschaftlichkeit.

Die vorgesehene Einführung der Software beim Pilotunternehmen konnte leider nicht wie geplant erfolgen, da das Geschäft der KEG Sonderabfallentsorgung GmbH an einen Wettbewerber verkauft wurde. Es wurde jedoch mit der RhenusEonova GmbH ein Logistikdienstleister gewonnen, der ebenfalls in der Gefahrstoff-versorgung und Sonderabfallentsorgung aktiv ist. In diesem Unternehmen konnte die Funktionsfähigkeit der entwickelten Software in der Praxis erprobt werden.

Namensänderung



Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln

Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.

Vielen Dank.

PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes



Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen

Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet



Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:

  • Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
  • Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
  • Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
  • Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner

Weiterführende Informationen:

 Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDetailbeschreibung, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBewerberleitfaden

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität



Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.

Startet den Datei-DownloadNationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

 

Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge



Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".

Weiterführende Informationen:

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWebseite des BMWi

Startet den Datei-DownloadFörderbekanntmachung

Neue Mitarbeiter gesucht



Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.

 

Allgemeine Informationen



 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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