
Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Daniela Wirtz
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an
Sabine Blank.
Der PT MVt ist organisiert im
PT - Netzwerk.
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Kreislaufwirtschaft
Fördervolumen:
Laufzeit: 03.2002 - 07.2004
Projektbetreuung:
Partner:
Ansprechpartner
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Dortmund
Dipl.-Inform. G. Prestifilippo
prestifilippo[at]iml.fhg.de
Tel.: 0231/9743-306
Projektbeteiligte:
GGA Gesellschaft für Glasrecycling und Abfallvermeidung GmbH, Ravensburg
DB Cargo AG, Mainz
Aufgabe und Ziel:
Das Altglasrecycling ist in Deutschland sehr erfolgreich. Gesammelt werden diese Sekundärrohstoffe in Containern, zu denen sie vom Verbraucher gebracht werden. Dort werden sie von Entsorgungsunternehmen gesammelt und (ggf. über Zwischenläger) zu Aufbereitungsanlagen transportiert. Nach erfolgter Sortierung und Aufbereitung folgt ein Weitertransport der Glasscherben zu den Glashütten, in denen hieraus neues Glas hergestellt wird. Durch das Altglasrecycling entsteht somit eine sehr hohe Anzahl an Transporten. In diesen steckt ein hohes Optimierungspotenzial.
Wissenschaftliches Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher u.a. eine umsetzungsfähige verkehrsminimale Neuzuordnung von Anfallstellen, Aufbereitungsanlagen und Glashütten. Ein besonderer Fokus bei der Optimierung der Transporte liegt dabei auf der Verlagerung des Transportes von der Straße auf die Schiene. Neue optimale Standorte für Umschlagläger sowie die Einbindung vorhandener Logistikressourcen wie z.B. Häfen und GVZ werden hierzu berücksichtigt.
Ferner soll die Sammlung von Altglas innerhalb von Städten und Gemeinden optimiert werden – zum einen durch den Einsatz eines Telemetriesystems zur Fernüberwachung von Füllständen und Ermittlung von optimalen Routen auf Basis dieser Daten durch geeignete Software, zum anderen durch geeignete organisatorische (Änderung von Sammeltouren, Behälterstandorten etc.) sowie technische Maßnahmen (Konstruktion eines neuartigen Aufbaus für Sammelfahrzeuge).
Die neuen Erkenntnisse können neben der Altglassammlung auch in verwandten Gebieten (z.B. Altpapiersammlung) eingesetzt werden.
Ergebnis: