ALTGLAS - Vermeidung und Verminderung der Straßenverkehrsbelastung durch Sammlung und Transport von Altglas
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Kreislaufwirtschaft
Fördervolumen:
Laufzeit: 03.2002 - 07.2004
Projektbetreuung:
Partner:
Ansprechpartner
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Dortmund
Dipl.-Inform. G. Prestifilippo
prestifilippo(at)iml.fhg.de
Tel.: 0231/9743-306
Projektbeteiligte:
GGA Gesellschaft für Glasrecycling und Abfallvermeidung GmbH, Ravensburg
DB Cargo AG, Mainz
Aufgabe und Ziel:
Das Altglasrecycling ist in Deutschland sehr erfolgreich. Gesammelt werden diese Sekundärrohstoffe in Containern, zu denen sie vom Verbraucher gebracht werden. Dort werden sie von Entsorgungsunternehmen gesammelt und (ggf. über Zwischenläger) zu Aufbereitungsanlagen transportiert. Nach erfolgter Sortierung und Aufbereitung folgt ein Weitertransport der Glasscherben zu den Glashütten, in denen hieraus neues Glas hergestellt wird. Durch das Altglasrecycling entsteht somit eine sehr hohe Anzahl an Transporten. In diesen steckt ein hohes Optimierungspotenzial.
Wissenschaftliches Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher u.a. eine umsetzungsfähige verkehrsminimale Neuzuordnung von Anfallstellen, Aufbereitungsanlagen und Glashütten. Ein besonderer Fokus bei der Optimierung der Transporte liegt dabei auf der Verlagerung des Transportes von der Straße auf die Schiene. Neue optimale Standorte für Umschlagläger sowie die Einbindung vorhandener Logistikressourcen wie z.B. Häfen und GVZ werden hierzu berücksichtigt.
Ferner soll die Sammlung von Altglas innerhalb von Städten und Gemeinden optimiert werden – zum einen durch den Einsatz eines Telemetriesystems zur Fernüberwachung von Füllständen und Ermittlung von optimalen Routen auf Basis dieser Daten durch geeignete Software, zum anderen durch geeignete organisatorische (Änderung von Sammeltouren, Behälterstandorten etc.) sowie technische Maßnahmen (Konstruktion eines neuartigen Aufbaus für Sammelfahrzeuge).
Die neuen Erkenntnisse können neben der Altglassammlung auch in verwandten Gebieten (z.B. Altpapiersammlung) eingesetzt werden.
Ergebnis:
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
PAST – Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau Präsentation der ersten Ergebnisse eines BMWI Verbundprojektes
Der Mobilitätsbedarf im individuellen sowie öffentlichen Personenverkehr und im Warentransport wächst nahezu ungebremst an. Damit nimmt auch das Risiko von Staus und Kapazitätsengpässen auf den Straßen weiter zu – besonders in dicht besiedelten Gebieten. Dies zehrt nicht nur an Nerv und Gesundheit der Menschen, sondern auch an der Substanz der wertvollen Infrastruktur. Dort treten trotz ständig verbesserter Materialien in immer kürzeren Abständen Probleme bei der Nutzungsdauer der Straßenbeläge durch qualitätsbe-einflussende Schwachstellen, welche Baustellen und unproduktive Wartezeiten verursachen, auf. Inzwischen ist ein Stand erreicht, bei dem weiter steigende Leistungs- und Qualitätsan-forderungen nur noch durch Anwendung wissenschaftlich gesicherter Optimierungs-methoden wirksam erfüllt werden können... weiterlesen
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.