Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
Öffnet externen Link in neuem FensterPT - Netzwerk.

FREIMOVE - Freizeitgroßeinrichtungen

Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Freizeitverkehr

Fördervolumen: 1.003.000 €

Laufzeit: 01.08.2000 - 31.10.2002

Projektbetreuung:      
Institut für Stadtbauwesen
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
52074 Aachen
Tel.: 0241/80-25200
Fax: 0241/80-22247
www.rwth-aachen.de/isb

Partner:
Lehr- und Forschungsgebiet Umweltverträgliche Infrastrukturplanung
Bergische Universität Wuppertal
Pauluskirchstr. 7
42285 Wuppertal
Tel.: 0202/439-4112
Fax: 0202/439-4220
www.bauing.uni-wuppertal.de/luis

Institut für Soziologie
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Eilfschornsteinstr.7
52074 Aachen
Tel.: 0241/80 96 099
Fax: 0241/88 88 389
www.rwth-aachen.de/ifs

Institut für Psychologie
Technische Universität Braunschweig
Winzererstr. 121
80797 München
www.psychologie.tu-bs.de


Aufgabe und Ziel:

Skihallen auf dem flachen Land, riesige Einkaufszentren und Erlebnisparks – Großeinrichtungen der Freizeit sind sehr beliebt – mit steigender Tendenz. Wie die Menschen allerdings ihr Ziel erreichen und ob sie ihren Weg als bequem oder stressig empfinden ist bisher nicht geklärt.

Fünf Institute haben sich daher zusammengeschlossen und fragen nach:
Zwischen Mai und Dezember 2001 wurden rund 6.500 Besucherinnen und Besucher in 12 großen Freizeitzentren nach ihren Motiven und Erfahrungen befragt.
Wurde das Auto, die Straßenbahn oder der Bus zur Anreise gewählt?
Was machen die Menschen sonst noch in ihrer freien Zeit?
Wieso haben sie gerade dieses Zentrum zu diesem Zeitpunkt ausgewählt?

Jede interviewte Person erhielt als "Dankeschön" die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen. Als Hauptgewinne wurden ein Fahrrad und Freikarten verlost. Außerdem wurden meistens kleine Präsente der Freizeiteinrichtung verteilt.

Ziel der Studie ist es, neue Handlungskonzepte zur verkehrlichen Erschließung, zur Verkehrsangebotsgestaltung und zum Mobilitätsmanagement zu entwickeln. Dabei arbeiten die Forscher eng mit den Freizeitzentren und örtlichen Verkehrsbetrieben zusammen. Weitere 1.600 Haushaltsbefragungen runden im Frühjahr 2002 in den Räumen Düsseldorf-Duisburg-Bottrop sowie Niederrhein-Duisburg-Essen-Dortmund die Datenerhebung ab.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch der öffentliche Personennahverkehr bei der Fahrt zu Großeinrichtungen der Freizeit eine bedeutende Rolle spielen kann. Voraussetzung ist jedoch eine hohe Qualität der Verbindung durch z.B. hohe Taktfrequenzen, gute Anschlusssicherheit, ausreichender Kapazität, moderne Fahrzeuge usw. So nutzen beispielsweise annähernd 50% (je nach Spiel) der Besucher der "Rhein Fire Party" das Angebot der Rheinbahn - und das trotz eines hervorragenden Parkplatzangebotes.
Es hat sich auch gezeigt, dass Großeinrichtungen der Freizeit häufig die einzige Freizeitaktivität eines Tages sind, d.h. die Besucher kommen direkt zur Einrichtung und fahren anschließend wieder nach Hause. Oft werden jedoch auch mehrere Freizeitaktivitäten gekoppelt.

So ist z.B. der Besuch eines Restaurants oder einer Schankwirtschaft nach dem Besuch der Freizeitgroßeinrichtung beliebt, wenn die räumliche Lage dies unterstützt.

Alle Ergebnisse und Methoden werden nach Abschluss der Arbeiten den Verkehrsplanern per Internet zur Verfügung stehen. Zusätzlich profitieren die untersuchten Zentren ganz direkt von der Studie.
Gemeinsam mit den Wissenschaftlern erarbeiten sie Lösungswege für ihre drängenden Verkehrsfragen – zum Vorteil für die Besucher, die auch in Spitzenzeiten zukünftig ohne "stop and go" ihr Ziel erreichen sollen.

Ergebnis:
Ergebnisse zum Projekt "FREIMOVE" können auf der Homepage www.freimove.de eingesehen werden.