Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Ansprechpartnerin:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDaniela Wirtz

 

Neue Kollegen gesucht

Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht 
kaufmännische Mitarbeiter für die administrative Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Opens window for sending emailSabine Blank.

 

Allgemeine Information

Der PT MVt ist organisiert im
Öffnet externen Link in neuem FensterPT - Netzwerk.

EVENTS - Freizeitverkehrssysteme für den Eventtourismus

Ministerium: BMWI

Förderprogramm: Mobilität und Verkehr

Förderschwerpunkt: Freizeitverkehr

Fördervolumen: 1.535.000 €

Laufzeit: 01.06.2000 - 31.05.2003

Projektbetreuung:
NEXUS

Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, Berlin

Partner:
Fachhochschule Erfurt
Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen
Altonaer Str. 25
99085 Erfurt
Fax: 0361/67 00 528

Büro für Verkehrsplanung und Verkehrsforschung
Prof. Dr. G. Wolfgang Heinze
Bernsteinring 39
12349 Berlin
Tel.: 030/743 29 12
Fax: 030/742 84 31
gw.heinze[at]t-online.de

IASP Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte
an der Humboldt Universität Berlin
Invalidenstraße 42
10115 Berlin

DAIMLER CHRYSLER AG
Society and Technology
Research Group (STRG)
Alt-Moabit 96 A
10559 Berlin

NEXUS
Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH
Otto-Suhr-Allee 59
10585 Berlin

Transport Consultants
Schwimmbadstraße 15
79100 Freiburg
Dr. Wolfgang Röhling
Tel.: 0761/743-80
Fax: 0761/743-88
kessel.und.partner[at]t-online.de

Planung Transport
Verkehr AG
Stumpfstraße 1
76131 Karlsruhe

IGA Rostock 2003 GmbH
Industriestraße 15
18069 Rostock
Sekretariat
Tel.: 0381/782-300
Fax: 0381/782-305

Aufgabe und Ziel:
Ein Rock-Konzert, die Love Parade, der Kölner Karneval, eine Gartenschau: Großveranstaltungen mit Stressfaktor. Denn oft ist die An- und Abreise zum ersehnten "Event" von Staus und überfüllten Bussen und Bahnen gekennzeichnet. Die Reisezeit wird daher oft als notweniges Übel und weniger als Teil der Freizeit und des Vergnügens empfunden.
Acht Partner aus Wissenschaft und Industrie haben sich zusammengeschlossen, um neue Wege zum Ziel "Freizeit-Event" zu finden. Unterschiedliche Großereignisse werden hierbei systematisch untersucht. Eine Entzerrung des Verkehrs und Entlastung der Umwelt, weniger Unfälle und Staus, erholte Besucher und neue Arbeitsplätze in der Freizeitindustrie haben die Forscher im Blick. An- und Abreise und der Verkehr vor Ort sollen besser mit dem Großereignis verknüpft und dadurch ein Teil des Events werden.

Die konkreten Vorschläge reichen hierbei von der attraktiven Umgestaltung von Fahrzeuginnenräumen, der optimalen Verknüpfung von unterschiedlichen Transportmitteln zu regelrechten "Reiseketten", der Integration anderer Verkehrssysteme, wie z.B. Räder, Boote, Schiffe oder Elektro-Mobile bis hin zu neuen Freizeitangeboten während der An- und Abreise. Wichtig ist offensichtlich zudem der Aufbau neuer Strukturen in der Kommunikation zwischen
Veranstaltern und Verkehrsanbietern. Wie die Menschen zum Ereignis kommen, wird in den bisherigen Planungen von Events meist zu wenig berücksichtigt.

Ergebnis:
Erste Ergebnisse der Studie belegen, dass im Freizeitverkehr vor allem das Auto genutzt wird. Der öffentliche Verkehr müsste stärker auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen, damit das Mobilitätsverhalten umwelt- und damit auch gesundheitsverträglicher wird. Eine Verbesserung einzelner Angebotselemente allein genügt dabei nach Ansicht der Forscher allerdings nicht, um das Mobilitätsverhalten zu verändern. Auch die Koordination und Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren muss verbessert werden. Ergebnisse, neue Konzepte und Verkehrsangebote sollten während der Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock 2003 erprobt werden. Aber auch die Besucher und Veranstalter von Love Parade, Kirchentagen oder Stadtfesten können von den Ergebnissen enorm profitieren:
Ein Handbuch für "Event-Verkehr" fasst zum Abschluss Tipps und Handlungsszenarien für den Verkehr bei Groß-Ereignissen zusammen.