EVENTS - Freizeitverkehrssysteme für den Eventtourismus
Ministerium: BMWI
Förderprogramm: Mobilität und Verkehr
Förderschwerpunkt: Freizeitverkehr
Fördervolumen: 1.535.000 €
Laufzeit: 01.06.2000 - 31.05.2003
Projektbetreuung:
NEXUS
Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, Berlin
Partner:
Fachhochschule Erfurt
Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen
Altonaer Str. 25
99085 Erfurt
Fax: 0361/67 00 528
Büro für Verkehrsplanung und Verkehrsforschung
Prof. Dr. G. Wolfgang Heinze
Bernsteinring 39
12349 Berlin
Tel.: 030/743 29 12
Fax: 030/742 84 31
gw.heinze(at)t-online.de
IASP Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte
an der Humboldt Universität Berlin
Invalidenstraße 42
10115 Berlin
DAIMLER CHRYSLER AG
Society and Technology
Research Group (STRG)
Alt-Moabit 96 A
10559 Berlin
NEXUS
Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH
Otto-Suhr-Allee 59
10585 Berlin
Transport Consultants
Schwimmbadstraße 15
79100 Freiburg
Dr. Wolfgang Röhling
Tel.: 0761/743-80
Fax: 0761/743-88
kessel.und.partner(at)t-online.de
Planung Transport
Verkehr AG
Stumpfstraße 1
76131 Karlsruhe
IGA Rostock 2003 GmbH
Industriestraße 15
18069 Rostock
Sekretariat
Tel.: 0381/782-300
Fax: 0381/782-305
Aufgabe und Ziel:
Ein Rock-Konzert, die Love Parade, der Kölner Karneval, eine Gartenschau: Großveranstaltungen mit Stressfaktor. Denn oft ist die An- und Abreise zum ersehnten "Event" von Staus und überfüllten Bussen und Bahnen gekennzeichnet. Die Reisezeit wird daher oft als notweniges Übel und weniger als Teil der Freizeit und des Vergnügens empfunden.
Acht Partner aus Wissenschaft und Industrie haben sich zusammengeschlossen, um neue Wege zum Ziel "Freizeit-Event" zu finden. Unterschiedliche Großereignisse werden hierbei systematisch untersucht. Eine Entzerrung des Verkehrs und Entlastung der Umwelt, weniger Unfälle und Staus, erholte Besucher und neue Arbeitsplätze in der Freizeitindustrie haben die Forscher im Blick. An- und Abreise und der Verkehr vor Ort sollen besser mit dem Großereignis verknüpft und dadurch ein Teil des Events werden.
Die konkreten Vorschläge reichen hierbei von der attraktiven Umgestaltung von Fahrzeuginnenräumen, der optimalen Verknüpfung von unterschiedlichen Transportmitteln zu regelrechten "Reiseketten", der Integration anderer Verkehrssysteme, wie z.B. Räder, Boote, Schiffe oder Elektro-Mobile bis hin zu neuen Freizeitangeboten während der An- und Abreise. Wichtig ist offensichtlich zudem der Aufbau neuer Strukturen in der Kommunikation zwischen
Veranstaltern und Verkehrsanbietern. Wie die Menschen zum Ereignis kommen, wird in den bisherigen Planungen von Events meist zu wenig berücksichtigt.
Ergebnis:
Erste Ergebnisse der Studie belegen, dass im Freizeitverkehr vor allem das Auto genutzt wird. Der öffentliche Verkehr müsste stärker auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen, damit das Mobilitätsverhalten umwelt- und damit auch gesundheitsverträglicher wird. Eine Verbesserung einzelner Angebotselemente allein genügt dabei nach Ansicht der Forscher allerdings nicht, um das Mobilitätsverhalten zu verändern. Auch die Koordination und Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren muss verbessert werden. Ergebnisse, neue Konzepte und Verkehrsangebote sollten während der Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock 2003 erprobt werden. Aber auch die Besucher und Veranstalter von Love Parade, Kirchentagen oder Stadtfesten können von den Ergebnissen enorm profitieren:
Ein Handbuch für "Event-Verkehr" fasst zum Abschluss Tipps und Handlungsszenarien für den Verkehr bei Groß-Ereignissen zusammen.
Namensänderung
Zu Beginn des Jahres 2010 hat eine Namensänderung stattgefunden. Der Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen heißt nun Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien. Die vollständige Adresse lautet:
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Wir bitten Sie dies bei Ihrer Korrespondenz mit unserem Haus zu berücksichtigen.
Vielen Dank.
Förderinitiative "Climate-Friendly Freight Network" gestartet
Nationale Programme aus vier europäischen Staaten haben ihr gemeinsames Förderinteresse in der Initiative „Climate Friendly Freight Network“ bekannt gegeben:
- Förderstaaten: Deutschland, Frankreich, Schweden und Österreich
- Zeitachse: Anträge können jederzeit eingereicht werden
- Laufzeit der Projekte (empfohlen): Zwischen 18 und 36 Monaten
- Fördervolumen: Kontaktieren Sie bitte die im Bewerberleitfaden genannten Ansprechpartner
Weiterführende Informationen:
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. An der Erarbeitung des Planes waren das
BMWi, BMVBS, BMU und BMBF beteiligt. Der Plan legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und - einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen.
Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Elektromobilität – Förderprogramm Antriebskonzepte für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Mobilität beschlossen.
Sie stellt dafür im Zeitraum 2009 bis 2011 insgesamt 500 Mio. Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen zur Verfügung.
Im Vordergrund steht dabei das Thema "Elektromobilität".
Weiterführende Informationen:
Webseite des BMWi
Förderbekanntmachung
Neue Mitarbeiter gesucht
Der Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien sucht regelmäßig studentische Aushilfskräfte aus den Bereichen Informatik, Medientechnik, Verkehrswissenschaften, Geographie und Wirtschaftswissenschaften. Mögliche Aufgabenbereiche: EDV-Administration, Web-Design sowie administrative und fachliche Unterstützung der Projektarbeit. Interesse? Bitte richten Sie eine Kurzbewerbung an Sabine Blank.